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Industrial Internet of Things (IIoT)

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Tim Lutz
Knowhow ¬Ľ SAP Logistik ¬Ľ Industrial Internet of Things (IIoT)
 - 4. M√§rz 2020

Lagerbestand von Produkt X abrufen? Systeme √ľberpr√ľfen? Reparaturen anweisen? Wenn es richtig gemacht ist, dann l√§uft das im Industrial Internet of Things ganz einfach online; egal wo man sich gerade befindet. Denn als das Internet der Dinge der Industrie bezieht sich das Industrial Internet of Things (IIoT) auf die Vernetzung von Produktionsst√§tten oder Logistikzentren.

Das Nervensystem der Digitalisierung

Das Industrial Internet of Things funktioniert im Prinzip wie das Internet of Things. Als Sammelbegriff umfasst es verschiedene Technologien, die daf√ľr sorgen, dass physische und virtuelle Gegenst√§nde miteinander vernetzt sind und kommunizieren k√∂nnen.

Was vor ein paar Jahren noch als technische Spinnerei abgetan wurde, ist im Alltag der Menschen angekommen. Der Eine steuert die Heizung √ľber Smartphone, bevor er nach Hause kommt, der N√§chste guckt w√§hrend der Arbeit mit einer Hundekamera, was sein Haustier daheim so macht und wieder andere nehmen √ľber das Handy Pakete an der T√ľr an. Im Privaten manifestiert sich das IoT in diversen n√ľtzlichen Ger√§ten und Anwendungen, die dank der Sensorik und dem Internet ortsunabh√§ngig ausgef√ľhrt werden k√∂nnen.

Einleitung in die Industrie 4.0 und SAP MES

Industrie 4.0 mit SAP MES [Präsentation]

In dieser Präsentation bekommen Sie einen Einblick in das Thema Industrie 4.0 und SAP MES.

Industrie 4.0

Im Rahmen der Industrie 4.0 verh√§lt es sich √§hnlich. Die Vernetzung der Maschinen und der Produktionsanlagen untereinander und mit der Cloud erlauben es, Prozesse zu √ľberwachen und zu steuern, ohne vor Ort sein zu m√ľssen.

Die mit Sensoren ausgestatteten Systeme der Smart Factory senden Signale √ľber ihren Zustand, ihren Standort oder ob eine Reparatur n√∂tig ist. All das wird online erfasst, bearbeitet und f√ľr die Mitarbeiter der Firma bereitgestellt. Dazu kommen weitere Daten, zum Beispiel √ľber die Temperatur, den Produktionsfortschritt oder die Ersch√ľtterungen. Diese riesige Datenmenge, auch Big Data genannt, gibt Aufschluss und erm√∂glicht Prognosen von m√∂glichen zuk√ľnftigen Szenarien. So k√∂nnen Firmen inzwischen vorab ermitteln, ob eine Maschine demn√§chst repariert werden muss und kann den Produktionsablauf entsprechend anpassen.

Das IIoT kann aber nicht nur in Fabriken eingesetzt werden, auch Krankenhäuser, Logistik- und Vertriebsunternehmen oder die Agrarwirtschaft können diese Technologie nutzen.

Voraussetzungen f√ľr das Industrial Internet of Things

F√ľr die Umsetzung ben√∂tigt es einiges an neuer Hard- und Software,¬†damit¬†aus der¬†Fabrik eine¬†Smart Factory wird. Neben Sensoren, die es zur Erfassung der Daten an den Maschinen braucht, ben√∂tigt es viele weitere Anwendungen. Es braucht zum Beispiel einen Ort, an dem die Daten gespeichert und ausgewertet werden k√∂nnen.

Dabei greifen die meisten Firmen auf eine Cloud-L√∂sung zur√ľck, da sich so das ortunabh√§ngige Arbeiten am einfachsten realisieren l√§sst. Zudem braucht es die Anwendungen auf den Ger√§ten der Mitarbeiter, mit denen diese die Daten aus der Cloud abrufen k√∂nnen. Da nicht eine Anwendung alle Bereiche wie Kontrolle, Steuerung oder Anweisung von Reparatur abdeckt, m√ľssen verschiedene Softwarel√∂sungen verwendet werden.

Lösungen bei SAP

Industrie 4.0
Darunter f√§llt zum Beispiel das SAP Leonardo Internet of Things. Als ein umfassendes digitales Innovationssystem stellt es Anwendungen und Microservices zur Verf√ľgung, mit deren Hilfe zum Beispiel Big Data Analysen durchgef√ľhrt werden k√∂nnen.

Durch die SAP Edge Services k√∂nnen Sie die zust√§ndigen Sensorendaten in gr√∂√üere Zusammenh√§nge einordnen, Prognosen ableiten, Muster erkennen und Abl√§ufe automatisieren. In den SAP-Cloud-Platform-Service k√∂nnen die Entwickler Anwendungen f√ľr das IIoT bereitstellen und verwalten, zentrale Prozesse automatisieren und steuern.

Nachteile des Industrial Internet of Things

Das nicht immer alles Gold ist, was gl√§nzt, trifft auch auf das IIoT und die Industrie 4.0 zu. Auch wenn Prozesse vereinfacht werden k√∂nnen, so birgt die neue Technologie auch Gefahren und Risiken, vor denen es sich zu sch√ľtzen oder auf die es sich zumindest vorzubereiten gilt.

Sicherheitsrisiken

Ein großes Problem sind die Sicherheitsrisiken, die sich durch die zunehmende Digitalisierung ergeben. So sind Software-Schwachstellen, Systemmanipulationen oder auch Hacking Probleme, mit denen man sich auseinandersetzen muss.

Veränderungen der Arbeitswelt

Ein anderer Punkt ist die Ver√§nderung der Arbeitswelt – langj√§hrige Jobs fallen weg, eine Umschulung ist nicht immer m√∂glich oder gew√ľnscht. Die Anforderungen ver√§ndern sich und k√∂nnen nicht von jedem erf√ľllt werden.

Vorteile und Potenziale des Industrial Internet of Things

Ein gro√üer Vorteil des IIot ist die Verbesserung der Effizienz in den Firmen. Dadurch, dass die Systeme nicht mehr starr sind, k√∂nnen Prozesse leichter an die aktuellen Bed√ľrfnisse angepasst und Ausf√§lle vermieden werden.

Zudem ist es f√ľr alle Teile des Unternehmens einfacher Entscheidungen zu treffen, da jedem die n√∂tigen Daten vorliegen. So kann beispielsweise der Einkauf viel besser kalkulieren, was ben√∂tigt wird und unn√∂tige Ausgaben vermeiden.

Einleitung in die Industrie 4.0 und SAP MES

Industrie 4.0 mit SAP MES [Präsentation]

In dieser Präsentation bekommen Sie einen Einblick in das Thema Industrie 4.0 und SAP MES.

Fazit zum Industrial Internet of Things

Auch wenn die Gefahren nicht zu untersch√§tzen sind, insgesamt ist das IIoT eine Entwicklung, die sich f√ľr Unternehmen und Dienstleister auszahlen kann. Durch den vereinfachten Zugriff auf Daten und somit den gr√∂√üeren √úberblick √ľber die Produktion, lassen sich an vielen Stellen Kosten sparen und die Produkte gleichzeitig besser werden.

Im Rahmen der Industrie 4.0 finden viele Umw√§lzungen statt, denen Rechnung getragen werden muss. Am Ende profitieren die Verbraucher jedoch alle von besser produzierten oder sogar personalisierten Produkten. Unternehmen bekommen die Chance, ihre Produktivit√§t weiter zu steigern und das bei zunehmender Qualit√§t und geringeren Aufw√§nden f√ľr Wartungen und Reparaturen.

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