Dynpro

Dynpros, kurz für dynamische Programme, sind grafische Oberflächen im SAP-System, die eine Interaktion zwischen dem User und dem SAP Backend ermöglichen.

Fragen? Sprechen Sie mit unserem Fachbereichsleiter Ingo Biermann.
E-Book SAP Entwicklung
Download Preisliste custom solutions-01

Dynpro auf einen Blick

  • grafische Oberflächen im SAP
  • sichern benutzerfreundlichen Dialog zwischen SAP-System und User
  • Reihenfolge wird vom Benutzer festgelegt
  • durch Dynpro aufgerufener Verarbeitungsblock wird Process Before Output genannt

 

Die Elemente, die auf einem Standard-Dynpro angezeigt werden können, sind von der SAP vorgegeben und können über verschiedene grafische Werkzeuge editiert werden. Diese Elemente unterscheiden sich kaum von den gängigen Screen-Elementen anderer grafischer Benutzeroberflächen. Dem User können Drucktasten, Textfelder, Rahmen zur optischen Abgrenzung, Ein-/Ausgabefelder, Container und vieles weitere Elemente zur Verfügung gestellt werden. Jedes dieser Elemente kann in Kombination mit dem ABAP Dictionary genutzt werden, um Daten, die der Benutzer z. B. über Eingabefelder in das System einpflegt, auf Konsistenz zu überprüfen.

Dynpro im SAP.
Dynpro im SAP.

Die Hauptaufgabe von Dynpros ist es, einen möglichst benutzerfreundlichen Dialog zwischen dem User und dem SAP-System herzustellen.

In der Praxis ist es häufig so, dass ein Dialogprogramm, beispielsweise eine Transaktion, aus zwei Dynpros besteht:

  • dem eigentlichen Dynpro, in dem die relevanten Daten angezeigt und/oder bearbeitet werden können.
  • einem vorgeschalteten Dynpro, dem sogenannten Selektionsbild, in dem eine Vorauswahl, z. B. bezogen auf die angezeigten Daten, getroffen werden kann.

Das Dynpro an sich folgt einer strikten Verarbeitungslogik. Erfolgt eine Benutzerinteraktion, beispielsweise ein Mausklick auf Ausführen nach der Eingabe von Daten auf dem Selektionsbild, werden die angeforderten Informationen aus der Datenbank gelesen, auf das Folgedynpro übertragen und dargestellt. Dieser Verarbeitungsblock, der auf dem aufgerufenen Dynpro ausgeführt wird, wird PBO (Process Before Output) genannt. Ein anderer Prozess – PAI (Process after Input) behandelt sämtliche Benutzereingaben, z. B. die Nutzung der F4-Hilfe eines Eingabefeldes oder das Drücken der Entertaste.

Der Programmierer hat die Möglichkeit verschiedene Dynpro-Typen einzusetzen. So kann er z. B. ein Dynpro als modales Dialogfenster (Pop-Up) designen oder es in ein anderes Dynpro als sogenannten Subscreen integrieren.

Theoretisch können beliebig viele Dynpros hintereinander „gehängt“ oder ineinander verschachtelt werden, die sich gegenseitig aufrufen oder auf das vorangegangene Dynpro verweisen. Die Abfolge der Dynpros wird vom jeweiligen Ersteller festgelegt und folgt dem logischen Zweck des Dialogprogramms.

Wie geht es jetzt weiter?

Anfrage

Schritt 1:

Sie nehmen Kontakt auf und schildern uns Ihr Projekt-Anliegen!

Jetzt Kontakt aufnehmen!

Workshop

Schritt 2:
Je nach Umfang und Größe des Dynpro Projekts telefonieren Sie mit dem zuständigen Fachbereichsleiter, treffen sich persönlich in einem Meeting oder erarbeiten gemeinsam in einem Workshop mit Geld-zurück-Garantie ein Grobkonzept für Ihr Projekt.

Angebot

Schritt 3:
Wir unterbreiten Ihnen ein Angebot und unterstützen Sie gerne auch bei der Präsentation für Ihr Management.

Wollen Sie wissen, was unsere bisherigen Kunden über uns denken?

Weitere Informationen zum Fachbereich CUSTOM SOLUTIONS?

Weitere Informationen im Internet

link Dynpro Programmierung der SAP

linkDefinition von Dynpro