Schnellere Abläufe, weniger Klicks und spürbar weniger Routinearbeit: Genau das ermöglicht der SAP MCP Connector, indem er KI-Assistenten sicher mit SAP-Daten und -Funktionen verbindet. Erfahren Sie in diesem Artikel, was der Model Context Protocol (MCP) Connector ist und wie er in SAP BTP- und S/4HANA-Szenarien genutzt werden kann.
MCP ist ein offenes Protokoll, das KI‑Clients (z.B. Agenten, Chatbots oder IDE‑Plugins) standardisiert mit unterschiedlichen Backends wie ERP‑, CRM‑Systemen oder Datenbanken verbindet. Technisch basiert das auf einem Client‑Server‑Modell mit JSON‑RPC 2.0. Im SAP‑Kontext werden Ihre SAP‑Systeme über MCP‑Server gekapselt, sodass KI‑Agenten Funktionen ausführen, Daten lesen und vordefinierte Prompts nutzen können, ohne SAP‑spezifische Integrationslogik verstehen zu müssen.
Dank MCP können sowohl Joule‑Agenten als auch Agenten von Drittanbietern einheitlich auf SAP‑Daten aus S/4HANA, SuccessFactors, Ariba oder weiteren BTP‑Services zugreifen. Für Sie bedeutet das: weniger Integrationsaufwand, höhere Wiederverwendbarkeit und eine solide Grundlage für agentische KI‑Szenarien, in denen mehrere spezialisierte Agenten gemeinsam SAP‑Aufgaben übernehmen.
MCP unterscheidet zwischen Host‑Applikation, MCP‑Client und MCP‑Servern, die über einen Transportlayer (lokal oder via HTTP/SSE) miteinander verbunden sind. Der MCP‑Client verwaltet die Verbindungen, fragt verfügbare Tools (Funktionen) ab, ruft diese auf und stellt die Ergebnisse dem LLM beziehungsweise dem übergeordneten Agenten‑Framework bereit.
Der MCP‑Server kapselt jeweils ein Backendsystem wie SAP S/4HANA oder SAP LeanIX und stellt dessen Fähigkeiten als strukturierte Tools, Ressourcen und Prompts zur Verfügung. In typischen SAP‑Landschaften betreiben Sie diese Server containerisiert (z.B. in Kyma auf SAP BTP) und veröffentlichen sie über interne Services und definierte API‑Regeln sicher nach außen.
SAP hat MCP sowohl auf Produktebene als auch auf Plattformebene – insbesondere in SAP BTP – fest verankert. Über das MCP‑Gateway lassen sich bestehende Integrationsartefakte der SAP Integration Suite (APIs, iFlows) automatisch als MCP‑Tools bereitstellen. Dadurch können Joule‑Agenten und externe KI‑Agenten diese direkt nutzen, ohne zusätzliche Integrationsschritte.
Für Sie wird MCP damit zur übergreifenden Steuerungsschicht, über die KI‑Agenten nicht nur SAP‑eigene Systeme, sondern auch über die Integration Suite angebundene Drittanwendungen erreichen. Beispiele sind SAP LeanIX mit eigenem MCP‑Server für Enterprise‑Architecture‑Daten oder spezialisierte MCP‑Server von Partnern, die S/4HANA‑, ERP‑ und HR‑Daten konsolidiert bereitstellen.
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Wenn von einem „SAP MCP Connector“ die Rede ist, sind in der Praxis meist MCP‑Server oder Gateways gemeint, die speziell Ihre SAP‑Systeme an MCP anbinden. Typische Ausprägungen sind:
Diese Connectoren übernehmen für Sie unter anderem die Authentifizierung gegenüber SAP, die Übersetzung von Tool‑Aufrufen in BAPIs, OData oder REST sowie das Mapping der Ergebnisse zurück in ein MCP‑konformes Format. Für Ihre KI‑Clients bleibt die SAP‑Schnittstellenlogik damit verborgen, was Entwicklung und Betrieb deutlich vereinfacht.
Mit MCP‑basierten SAP‑Connectoren können Sie eine Vielzahl agentischer Szenarien umsetzen. Im transaktionalen Umfeld reicht das von der automatisierten Anlage von Bestellungen in Ariba über die Buchung von Urlaubsanträgen in SuccessFactors bis hin zur Ausführung klassischer SAP‑Transaktionen über BAPIs und Funktionsbausteine. Analytische Szenarien umfassen beispielsweise KI‑gestützte Finanzanalysten, die über MCP auf GL‑Saldo‑BAPIs in S/4HANA zugreifen oder komplexe ERP‑Reports mit zusätzlichem Kontext anreichern.
Auch Ihr Enterprise‑Architecture‑Management profitiert, wenn ein MCP‑Server für SAP LeanIX Agenten direkten Zugriff auf Applikations‑, Technologie‑ und Integrationslandschaften ermöglicht. Ergänzend entstehen Chatbots, mit denen Sie SAP‑Prozesse per natürlicher Sprache steuern und fundierte, kontextreiche Antworten erhalten, da diese über MCP auf aktuelle Geschäftsdaten zugreifen.
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MCP basiert auf drei zentralen Bausteinen, die sich im SAP‑Kontext klar wiederfinden:
Gerade im SAP‑Umfeld stehen für Sie bei MCP‑Anbindungen Sicherheit und Governance im Fokus. Zugriffe werden üblicherweise über etablierte Mechanismen der SAP‑Plattform wie Rollen, Berechtigungen und Identity‑Provider gesteuert, wobei der MCP‑Server als vermittelnde Instanz fungiert.
Das Joule‑Konzept sieht vor, dass der zentrale SAP‑Agent auch in agentischen Szenarien als Gatekeeper agiert und sicherstellt, dass interne wie externe Agenten ausschließlich auf autorisierte Daten und Aktionen zugreifen. Im Betrieb laufen MCP‑Server häufig in Kubernetes‑Umgebungen wie Kyma, wodurch Skalierbarkeit, Session‑Affinity (z.B. für SSE‑Streams) und umfassende Observability gewährleistet sind.
Mit MCP reduzieren Sie Integrationsaufwände, da Sie einen einheitlichen Standard anstelle zahlreicher proprietärer Connectoren einsetzen. Entwicklungszeiten für neue KI‑Szenarien lassen sich so von Wochen auf Stunden verkürzen, weil vorhandene MCP‑Server mehrfach genutzt werden können.
Gleichzeitig steigt die Qualität der Ergebnisse generativer Modelle, da diese in Echtzeit auf aktuelle SAP‑Daten zugreifen und Halluzinationen reduzieren. Darüber hinaus können Sie Ihre gesamte IT‑Landschaft – SAP und Non‑SAP – über MCP‑Gateways unter ein gemeinsames Sicherheits‑ und Governance‑Modell stellen.



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MCP etabliert sich im SAP‑Kontext als strategisches Protokoll, mit dem Sie LLM‑basierte Agenten sicher, standardisiert und tief integriert auf SAP‑Systeme zugreifen lassen. Über MCP‑Server und das SAP MCP‑Gateway werden bestehende APIs, BAPIs und Integrationsflüsse zu KI‑fähigen Tools, mit denen sich agentische Szenarien von Reporting über Automatisierung bis hin zu komplexen End‑to‑End‑Prozessen effizient umsetzen lassen.
Für Sie bedeutet das konkret: Ihre Investitionen in SAP‑Integration und Datenqualität zahlen direkt auf generative KI‑Use‑Cases ein und lassen sich ohne proprietäre Schnittstellenbrüche nutzen. Wenn Sie Ihre SAP‑Landschaft heute auf die Ära der Agenten‑KI vorbereiten, führt an MCP als zentralem Integrationsmuster kaum ein Weg vorbei.
Klassische SAP‑APIs wie OData, REST oder BAPIs sind primär für die Anwendungs‑Integration gedacht. MCP hingegen ist ein Protokoll speziell für KI‑Agenten, das Tools, Ressourcen und Prompts standardisiert und von LLM‑Clients dynamisch entdeckt und genutzt werden kann. Intern greifen MCP‑Server weiterhin auf SAP‑APIs zurück, kapseln diese jedoch hinter einer einheitlichen, KI‑freundlichen Schnittstelle.
Externe Agenten verbinden sich mit einem MCP‑Server oder dem SAP MCP‑Gateway, das für Sie Authentifizierung, Autorisierung und Protokollierung übernimmt. Es stellt ausschließlich die per Rolle freigegebenen Tools und Daten bereit, sodass Ihre bestehenden SAP‑Sicherheitsmodelle erhalten bleiben und Agenten dennoch in Echtzeit agieren können.
Eine konkrete Unterstützung finden Sie insbesondere in SAP BTP mit Kyma‑basierten MCP‑Server‑Deployments, im Umfeld der SAP Joule‑Agenten sowie in SAP LeanIX, das einen eigenen MCP‑Server für Enterprise‑Architecture‑Daten bereitstellt. Ergänzend existieren Partnerlösungen mit MCP‑Servern für S/4HANA, ERP‑Module und integrierte Datenprodukte.
Ein typischer Einstieg besteht darin, einen ersten MCP‑Server aufzusetzen – beispielsweise auf Kyma oder als SaaS‑Lösung eines Partners –, ausgewählte SAP‑APIs als Tools zu veröffentlichen und diese mit einem LLM‑basierten Agenten zu verbinden. Anschließend erweitern Sie schrittweise Prozesse, Datenquellen und Governance‑Regeln, bis sich ein umfassendes agentisches Ökosystem rund um Ihre SAP‑Landschaft etabliert hat.
Wenn Sie Unterstützung zum Thema SAP MCP Connector benötigen, stehen Ihnen die Experten der mindsquare AG zur Verfügung. Unsere Berater helfen Ihnen, Ihre Fragen zu beantworten, das passende Tool für Ihr Unternehmen zu finden und es optimal einzusetzen. Vereinbaren Sie gern ein unverbindliches Beratungsgespräch, um Ihre spezifischen Anforderungen zu besprechen.
Vollumfängliche Implementierungs- und Betriebsunterstützung für führende Softwareprodukte unserer Partnerunternehmen:
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