Der Sprung vom Studium in den ersten Job fühlt sich für viele größer an, als er auf dem Papier aussieht. Du hast Wissen gesammelt, Prüfungen geschrieben, vielleicht schon ein paar Praxisstationen gemacht – und trotzdem bleibt die Frage: Wie sieht der Alltag eigentlich wirklich aus? Und was passiert, wenn man eben noch nicht alles kann?
Jonathan kennt genau diesen Moment. Heute arbeitet er bei uns als SAP Berater und Entwickler – gestartet ist er Anfang 2025. Wie er dort gelandet ist, erzählt er uns.
Vom Hörsaal in den Job: Wie startet man nach dem Wirtschaftsinformatikstudium?
Jonathans Plan nach seinem Abitur war zunächst ein ganz anderer, denn eigentlich sollte es ein Studium im Wirtschaftsingenieurwesen werden. Sein Abitur war dementsprechend sehr informatiklastig, und irgendwann hat er gemerkt: Das passt eigentlich nicht mehr zu dem, was ihn wirklich interessiert.
Also hat er umgedacht und sich schließlich für Wirtschaftsinformatik entschieden. Bachelor, Master und parallel dazu schon Praxis. Er war Werkstudent in einem Startup und hat dort genau das erlebt, was man sich als Student oft wünscht, nicht nur zuschauen sondern wirklich mitmachen.
Er erzählt, dass er viele Dinge ausprobieren, neue Projekte starte, neue Themen kennenlernen und neue Aufgaben übernehmen durfte. Dadurch wurde ihm klar, was er beruflich will: etwas Abwechslungsreiches. Nicht jeden Tag dasselbe tun, sondern neue Themen, neue Herausforderungen und neue Lernkurven entdecken.
Aus dieser Kombination – IT-Nähe, Projektarbeit, Abwechslung – wurde dann für ihn das Jobprofil „Berater“. Und damit war auch klar, wonach er beim Berufseinstieg sucht.
Jonathans erste Schritte bei mindsquare
Bei uns ist Jonathan im Young Professional Programm (kurz YPP) gestartet. Für viele ist das genau der Einstieg, der hilft, den Übergang vom Studium nahtlos zu gestalten. Du bekommst Struktur, lernst gemeinsam mit anderen Teilnehmern das Umfeld kennen, bekommst Orientierung und gleichzeitig geht es relativ schnell in die Praxis.
Nach dem YPP ging es für Jonathan ohne große Umwege in die moderne ABAP-Entwicklung. Lange dauerte es nicht bis zum ersten Projekteinsatz: Bereits nach einer Woche übernahm er als Urlaubsvertretung Verantwortung. Das klingt erst mal mutig, aber für Jonathan war es genau die Art von Einstieg, die er gesucht hat. Er beschreibt, dass er sich dabei „fast ganz alleine am Thema ausprobieren“ durfte. Damit bekam er den nötigen Raum, etwas selbst zu lösen, Dinge frei auszuprobieren, Fehler selber zu erkennen und besser zu werden.

Neue Challenges als Karriere-Motor
Jonathans Werdegang lässt sich gut auf einen zentralen Punkt reduzieren: neue Herausforderungen. Für ihn bedeutet Karriere vor allem, sich kontinuierlich in neue Themen einzuarbeiten, dazuzulernen und Wissen gezielt auszubauen.
Ein Beispiel dafür ist das Thema Schulungen. Zunächst unterstützte er bei einer Schulung, kurz darauf folgte die nächste Entwicklungsmöglichkeit: die eigenständige Durchführung. Schulungen gehörten anfangs nicht zu seinen bevorzugten Aufgaben. Umso wichtiger war die bewusste Entscheidung, sich darauf einzulassen – zunächst im Co-Training, begleitet durch seine Führungskraft. Das Ergebnis war für Jonathan überraschend positiv: Er hat gemerkt, dass es Spaß macht, anderen Wissen weiterzugeben und dass man dabei selbst wächst, schließlich muss man Themen verständlich strukturieren und auf neue Fragen eingehen.
Diese Art von Entwicklung ist schwer planbar. Sie entsteht nicht, weil man sie sich vornimmt, sondern weil man die Chancen proaktiv annimmt, wenn sie kommen.
Was bedeutet das für dich, wenn du selbst vor dem Einstieg stehst?
Vielleicht stehst du gerade an dem Punkt, an dem Jonathan damals war: Du hast studiert, bist dir aber unsicher, wie gut du schon auf den Berufsalltag vorbereitet bist – und ob Consulting überhaupt zu Lernkurve und flexiblem Einstieg passt.

Checkliste für deinen Berufseinstieg
In unserem Dokument erfährst du, wie du dich auf deinen Berufseinstieg vorbereiten und überprüfen kannst, ob du schon alles Wichtige bedacht hast.
Checkliste für deinen Berufseinstieg

Jonathans Geschichte nimmt da ziemlich viel Druck raus. Du musst nicht mit dem Gefühl starten, schon alles zu können. Stattdessen solltest du Lust haben, zu lernen – und keine Angst davor, dass nicht jedes Thema sofort „deins“ ist.
Wenn du dich hier wiedererkennst, könnten diese Gedanken hilfreich sein:
- Wenn du Abwechslung liebst, bist du in Projekten oft gut aufgehoben.
- Wenn du schneller Verantwortung übernehmen möchtest, brauchst du ein Umfeld, dass dir das entsprechende Vertrauen entgegenbringt.
- Wenn du bereit bist, auch mal „Ja“ zu sagen, obwohl du dich noch nicht komplett sicher fühlst, wirst du sehr wahrscheinlich schneller wachsen, als du denkst.
Und noch etwas: Ob Remote oder vor Ort, am Ende ist es oft weniger der Arbeitsplatz, der entscheidet, sondern ob du im Team wirklich eingebunden bist. Wir glauben, dass Nähe vor allem durch erfolgreiche Kommunikation und häufiges Zusammenarbeiten entsteht. Wichtig dabei sind für uns klare Aufgaben, regelmäßiges Feedback und Menschen, die erreichbar sind.
Fazit
Jonathans Berufseinstieg ist kein perfekt geplantes Karriere-Storyboard. Er ist ein gutes Beispiel dafür, wie es in der Praxis läuft: Du triffst mutige Entscheidungen, probierst neue Dinge aus, sagst mal Ja, obwohl du nicht sicher bist und wächst an der direkten Herausforderung.
Wenn du gerade vor deinem Einstieg stehst und dir wünschst, von Anfang an zu lernen und Verantwortung zu übernehmen, dann lohnt sich ein Blick auf unsere Einstiegsmöglichkeiten.