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So wird deine Online-Präsentation ein voller Erfolg

Online-Präsentation

In deinem Studium wird bald eine Studienleistung als Präsentation fällig und du fragst dich, wie du das in Zeiten von Online-Semester und Homeoffice am besten auf die Beine stellst? In diesem Beitrag zeigen wir dir, was du für deine erfolgreiche Online-Präsentation brauchst und was du unbedingt beachten solltest.

Am 27.05. bieten wir um 18:00 Uhr auch ein kostenloses Live-Webinar zum Thema Online-Präsentation an. Dabei erfährst von unserem Kollegen Alexander Troost wie du deine Präsentation ohne technische Probleme und mit hoher Publikumsaufmerksamkeit halten kannst. Troosti leitet neben vielen Hochschulvorträgen auch unser Young Professionals-Programm und konnte somit bereits viel Erfahrung im Bereich Präsentationen und Online-Präsentationen sammeln. Melde dich gerne hier an.

Die Unterschiede zwischen Präsenz- und Onlinevortrag

Bei der Präsentation geht es im Wesentlichen darum, dass du die essenziellen Erkenntnisse deiner Aufgabe, deiner Arbeit oder deines Projekts richtig und präzise vorstellst und somit beweist, dass du die Thematik richtig verstanden hast. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass du die Präsentation online hältst. Bevor du jedoch mit der Vorbereitung deiner Präsentation startest, solltest du dir die Unterschiede zwischen einer Offline- und einer Online-Präsentation noch einmal vor Augen führen. Denn je nachdem, wie du mit der Situation umgehst, kannst du die neuen Rahmenbedingungen auch zu deinem Vorteil nutzen.

Die größten Unterschiede zu einer Offline-Präsentation sind:

  • Inhalte stehen stärker im Fokus
  • Interaktion zwischen Prüfer und Prüfling ist deutlich reduziert
  • Gestik und Mimik verlieren an Relevanz
  • Stimme und Sprache gewinnen hingegen an Bedeutung
  • Vorbereitungsprozess unterscheidet sich maßgeblich

Tipps & Tricks für deine erfolgreiche Online-Präsentation

Um deine Präsentation gezielt wirken lassen zu können, solltest du dir im Vorfeld besonders über das WAS und das WIE Gedanken machen. Was möchte ich meinem Online-Publikum mitteilen? Und wie möchte ich das erreichen?

Der „richtige“ Inhalt

Wie zuvor schon erwähnt, geht es im Wesentlichen darum, die Erkenntnisse deiner Aufgabe, deiner Arbeit oder deines Projekts vorzustellen. Da du dich im Idealfall schon seit einiger Zeit mit der Thematik beschäftigt hast, sollte das Ganze inhaltlich kein Problem für dich werden. Neben den bereits bekannten Präsentationsregeln wie „Nicht mehr als 5 Stichpunkte pro Folie“ und „Verfolge innerhalb deiner Präsentation eine klare Struktur“ solltest du bei deiner Online-Präsentation zusätzlich die ein oder andere Besonderheit berücksichtigen. Mehr Tipps zum Thema „erfolgreich präsentieren“ findest du hier von unserem erfahrenem Redner und Fachbereichsleiter Ingo Biermann:

Checkliste für deine erfolgreiche Online-Präsentation

Checkliste für deine erfolgreiche Online-Präsentation

Dein Online-Vortrag soll ein voller Erfolg werden? Dann lade dir unsere Checkliste herunter, um zu erfahren, welche Schritte du dabei beachten musst.

Digitales Hand-Out

Das klassische Hand-Out in Papierform fällt bei deinem Onlinevortrag weg. Dafür kannst du es jetzt digital verteilen. Speichere deine Präsentation dazu als PDF-Datei ab und lasse sie den teilnehmenden Personen im Vorfeld zukommen. Sprich am besten mit deinem Prüfer ab, ob er das Hand-Out vorab gern per E-Mail erhalten möchte oder ob er ggf. auch mit der Share-Option des Videodienstes einverstanden ist.

Ausführlicher Einstieg

Auch der Einstieg in die Online-Präsentation weicht ein wenig zu dem eines Präsenzvortrages ab. Während du bei einer Offline-Präsentation bereits vor dem offiziellen Start etwas Zeit und Möglichkeit hast, mit den Zuhörern Small-Talk zu halten, startet dein Online-Vortrag direkt. Daher versuche, deine Vorstellung ausführlicher zu gestalten und es nicht nur beim Namen zu belassen. Starte mit deinem Namen und Studiengang. Sprich kurz dein Thema bzw. deine Aufgabe an und was dich an der Thematik gereizt bzw. besonders interessiert hat. Anschließend kannst du mit dem offiziellen Teil der Präsentation starten.

Klare und qualitative Folien

Anders als bei einem Präsenzvortrag werden bei deiner Online-Präsentation deine Folien im Mittelpunkt stehen. Daher ist es jetzt besonders wichtig, dass du eine klare Struktur und eine möglichst wiederkehrende Systematik in der Präsentation berücksichtigst. Hier fallen auch vermeintliche Oberflächlichkeiten stärker ins Gewicht: Sind Schriftgröße, -art und -farbe immer gleich? Ist die korrekte Vorlage hinterlegt? Stimmt die Reihenfolge der Folien?

Anders als bei einer Offline-Präsentation, ist auch wichtig, dass online möglichst ganze Sätze auf den Folien stehen. Jede Folie sollte selbsterklärend sein und maximal für eine Kernaussage stehen. Brich große Themenkomplexe lieber auf verschiedene Folien runter, sodass der Präsentationsteilnehmer nicht von der Informationsmasse auf einer Folie erschlagen wird.

Kenne deine Zielgruppe

Ein wesentlicher Aspekt für den „richtigen Inhalt“ ist natürlich die Zielgruppe. So gesehen ist der „richtige Inhalt“ nämlich relativ. Die Ergebnisse deiner Aufgabe, deiner Arbeit oder deines Projekts sind faktisch belegt. Die Qualität der Präsentation hängt aber davon ab, wie dein Publikum die Informationen aufnimmt und bewertet. Daher versuche bereits im Vorfeld herauszufinden, was dein Publikum erwartet und versuche das bei der Gestaltung deiner Präsentation zu berücksichtigen. Es gilt die Erwartungshaltung zu treffen oder im Optimalfall sogar zu übertreffen.

Die optimale Vorbereitung

Nachdem wir das WAS abgeschlossen haben, kommen wir jetzt zu dem WIE. Wie präsentierst du online so, dass du dein WAS optimal erzielst. Dafür ist die Vorbereitung von besonderer Bedeutung.

Neue Regelungen deiner Uni / Hochschule

Die aktuelle Situation um den Covid-19 Virus hat uns alle vor neue Herausforderungen gestellt. So mussten sich auch Universitäten und Hochschulen neue Verfahrensweisen einfallen lassen. Sehr wahrscheinlich hat deine Uni oder Hochschule bereits Informationen zum Umgang mit digitalen Prüfungsleistungen kommuniziert. Nimm dir die Zeit und mache dich mit diesen Regelungen vertraut. Im gleichen Schritt kannst du den Ablauf auch noch einmal mit deinem Professor abstimmen und so herausfinden, ob er/sie besondere Anforderungen an die Online-Präsentation hat.

Technik-Check

Es liegt auf der Hand: Bei deiner Online-Präsentation spielt die Technik eine besondere Rolle. Deshalb solltest du dir frühzeitig Gedanken über die genutzte Software und notwendige Hardware machen. Welche Software nutzt deine Uni / Hochschule? Prüfe, welche technischen Vorgaben du einhalten musst und arbeite dich in die entsprechende Software ein. Wie teile ich meine Präsentation? Wie kann ich zwischen Folien wechseln? Wie bediene ich die Webcam und das Mikrofon? Vielleicht ist es auch hilfreich für dich, Online-Tutorials zur jeweiligen Software anzuschauen. Was du unter keinen Umständen vergessen solltest, ist dir einen neuen und seriösen Account zu erstellen. Du möchtest schließlich von deinem Publikum ernstgenommen werden. 😉

Prüfe zusätzlich, ob dein Computer, deine Kamera, dein Headset und dein Internet einwandfrei funktionieren. Nur mit funktionierender Technik kannst du mit deiner Präsentation überzeugen. Also solltest du im Vorfeld die Möglichkeit nutzen, alles genau zu prüfen. Überlege dir vorab, auf welche Notfallstrategien du im Falle eines Problems umsteigen kannst. Hast du z. B. Schwierigkeiten mit deiner Internetverbindung? Dann halte doch ein Gerät mit Hotspot-Verbindung bereit.

Der Präsentationsort

Bevor du mit deiner Präsentation online gehst, solltest du dir Gedanken darüber machen, wo du deinen Arbeitsplatz einrichtest. Achte darauf, dass keine Müllberge oder andere Dinge, die dich in schlechtes Licht rücken könnten, im Hintergrund zu sehen sind. Achte auch darauf, dass du an diesem Ort genug aber nicht zu viel Licht hast, sodass dein Bild angenehm auf die Teilnehmer wirkt. Zusätzlich solltest du vermeiden, die Präsentation in einem Umfeld mit hoher Geräuschkulisse zu halten.

Letzte Vorbereitung und Generalprobe

Egal wie geübt: Rückt der Termin zur Präsentation näher, steigt auch die Aufregung. Das ist ganz normal. Was dabei helfen kann, ist eine Generalprobe. Halte die Online-Präsentation vorab einmal vor deinen Freunden oder Kommilitonen. Teste dabei die Verbindungsqualität, den Ton und den Ablauf deiner Folien. Bitte deine Freunde oder Kommilitonen um konstruktives Feedback, sodass du sicherer in die Prüfungssituation gehen kannst. Um die Nervosität während der Präsentation zu beruhigen, rufe dir in Gedanken, dass du von allen Beteiligten wahrscheinlich derjenige/diejenige bist, der/die sich am besten mit der Thematik auskennt. Sei selbstbewusst und akzeptiere, dass Fehler menschlich sind. Du bist ein Mensch und keine Maschine und das weiß dein Publikum auch.

Und zu guter Letzt…

… ist die Online-Präsentation eine Chance, auch in dieser besonders herausfordernden Zeit voranzukommen. Die Digitalisierung ermöglicht uns allen einen sichereren Umgang mit der Krise. Nutze die Chance, Bildung und Digitalisierung zu vereinen. Wir hoffen, dieser Beitrag hat dir gezeigt, worauf es bei einer Online-Präsentation ankommt. Viel Erfolg bei deiner Präsentation! Bei Fragen melde dich gerne einfach per Mail an t.funke@mindsquare.de oder schreib‘ uns einfach bei WhatsApp unter +49 160 6648786.

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