mindsquare.de durchsuchen

Gaming-Branche: Das erwartet dich

Gaming

In der Gaming-Industrie warten heißbegehrte Arbeitsplätze. Obwohl passende Stellen gar nicht so einfach zu finden sind, ist die Branche vor allem unter ITlern beliebt. Damit dir der Einstieg gelingt, haben wir ein paar Tipps für dich zusammengestellt.

Wie du die Gaming-Community begeisterst

Gibt es noch wahre Helden? Lange Zeit hat sich die Gaming-Community darüber den Kopf zerbrochen. Als WoW-Spieler der ersten Stunde mussten wir unzählige Trilliarden Mobs kloppen, um Level 60 zu erreichen. Und heute? Schaffen es Spieler in einem Tag auf Level 120. Von Heldentum keine Spur mehr – und leider ist WoW kein Einzelfall.

Um heute ein Held in der Gaming-Szene zu werden, musst du andere Dinge können, als noch vor ein paar Jahren. Entweder wirst du E-Sportler oder du entwirfst dein eigenes Spiel und begeisterst damit Millionen. So unterschiedlich die Wege sind – zwei Dinge haben sie gemeinsam. Sie haben Gaming zum Beruf gemacht und sie sind steil wie der Mount Everest. Aber Hey! Andere haben es auch geschafft – wieso also nicht du? Zuerst musst du dir klar machen, welchen Beruf du in diesem besonderen Bereich ergreifen willst.

Diese Jobs stehen dir offen

Es gibt unzählige Möglichkeiten für die Gaming-Branche zu arbeiten. Wahrscheinlich noch viel mehr, als dir im ersten Moment einfallen. Folgende Berufe sind für dich als Informatiker interessant:

Game-Designer: Du willst kreativ arbeiten und bist technisch versiert? Top! Als Game-Designer bist du quasi das Gehirn, das die Körperfunktionen eines Game-Projekts steuert. Du denkst dir den Inhalt aus und bist für die Atmosphäre des Spiels verantwortlich. Außerdem koordinierst du das Team und sorgst dafür, dass es das Projekt in deinem Sinne umsetzt. In vielen Fällen haben Game Designer Informatik oder Medieninformatik studiert.

Programmierer: Für diesen Beruf brauchst du technisches Knowhow. Als Programmierer leitest du die Anweisungen des Game Designers wie ein Nerv durch den Körper des Projekts. So sorgst du zum Beispiel dafür, dass ein WoW-Charakter einen Gegner angreift, wenn der Spieler auf bestimmte Tasten haut. Das klingt banal. Aber stell dir vor, statt eines Angriffes würde sich dein Nachtelf auf sein Reittier setzen und abhauen. Gute Programmierer müssen analytisch denken können und Programmiersprachen beherrschen.

Writer: Es soll Menschen geben, die in Videospielen nicht nur ballern, sondern die Story genießen wollen. Als Writer entwirfst du genau diese und gestaltest damit den Charakter eines Games. Was du dazu brauchst? Du musst gut mit Sprache umgehen können – und ein Gespür für spannende Geschichten brauchst du natürlich auch.

Game Tester: Hättet ihr uns in der siebten Klasse gefragt, was wir mal werden möchten, wäre das unsere Antwort gewesen. Unser 13-jähriges Ich hat sich diesen Beruf sehr romantisch vorgestellt. Wie so oft sieht das wahre Leben anders aus. Als Game Tester nimmst du eine enorm wichtige Rolle in Entwicklungs-Projekten ein. Wie ein Arzt schaust du, ob das Game an Krankheiten leidet. Findest du welche, gibst du dem Entwickler-Team Feedback. Für diesen Job brauchst du die Geduld eines Zen-Meisters, denn du musst die gleichen Stellen eines Games immer wieder durchspielen.

Unsere Übersicht zu den Benefits bei mindsquare

mindsquare Benefits in der Übersicht

Was bietet dir mindsquare, wenn du bei uns durchstartest? Wir zeigen dir alle Vorteile sowie deine Gehaltsentwicklung.

Wie du merkst, gibt es einige spannende Berufe in der Gaming-Industrie. Aber hast du in Deutschland überhaupt eine Chance, Fuß zu fassen?

Warum die Gaming-Industrie in Deutschland unterschätzt ist

Erinnerst du dich an den namenlosen Helden, der aus dem Erz-Lager in Khorinis ausbricht und mithilfe des Dämonen-Magiers Xardas Drachen tötet? Mit eckiger Grafik und einem groben Gameplay wurde die Gothic-Reihe zum Hit. Was viele nicht wissen: Das Spiel kommt aus Deutschland!

Obwohl die meisten Blockbuster-Games aus den USA oder Japan kommen, gibt es auch hierzulande einige Spiele-Entwickler. Viele Hersteller wie Goodgames oder InnoGames haben sich auf Spiele-Apps spezialisiert. Titel wie Anno, Siedler, Far Cry oder Crysis haben gezeigt, dass deutsche Hersteller Erfolge in der Gaming-Industrie feiern können. Auch hier kannst du also große Blockbuster entwickeln. Die Frage ist nicht ob, sondern wie du an den passenden Job kommst.

So findest du die passende Gaming-Stelle

Es gibt in Deutschland zwar einige Videospiel-Produzenten – trotzdem ist der Einstieg in die Branche gar nicht so einfach. Als Informatiker hast du vor allem als Programmierer viele Chancen. Videospiele sind ein Kulturgut. Wie in anderen Kulturbereichen auch, sind viele Beschäftigte in der Gaming-Industrie Quereinsteiger.

Das ist gut für dich, da die Branche somit recht zugänglich ist. Wichtig sind Praktika, um Arbeitserfahrung zu sammeln und einen genaueren Einblick in die Berufe zu bekommen. Inzwischen gibt es auch immer mehr direkte Ausbildungswege für Jobs in der Gaming-Industrie. Universitäten bieten zum Beispiel Studienfächer an, die auf Spiel-Programmierung ausgelegt sind.

Gute Kontakte sind ebenfalls nützlich. Wie du die bekommst? Ganz einfach! Schau doch mal auf Spiele-Messen vorbei. Auf der Gamescom findest du zum Beispiel immer auch Recruiter von Spieleherstellern, die auf der Suche nach neuen Gaming-Helden sind.

Fazit

In der Spiele-Industrie stehen dir ganz unterschiedliche Jobs offen. Der Einstieg gelingt dir am besten über Praktika, mit einem auf die Gaming-Industrie ausgerichteten Studium und einem weiten Netzwerk.

Auch bei der mindsquare steht Gaming hoch im Kurs. Ob Hackathons, Teamevents oder Turniere in Video- oder Brettspielen – bei uns kannst du zeigen, was in dir steckt. Melde dich gerne bei uns!

Verwandte Beiträge

Überheblich, extrovertiert, Firmenwagen und eine Menge Kohle – ein Bild über Berater im Allgemeinen, das ich damals wie vielleicht viele andere Studenten hatte. Viel mehr wusste ich über diesen Beruf […]
SCRUM, Kanban, DevOps: Frameworks und Methoden, die viele IT-Studenten aus ihren Projektmanagement-Vorlesungen kennen. Klar, Theorie im Studium ist wichtig – doch wer schon mal in die Wirtschaft hineingeschnuppert hat, weiß: […]
Der Jahreswechsel bedeutet für viele, sich Ziele zu setzen und Gewohnheiten zu hinterfragen. Leider werden diese Vorsätze oft schon im Januar wieder begraben. Der Grund für das Scheitern ist meist […]