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Fog Computing – Die wichtigsten Basics

Das Internet der Dinge (engl.: IoT) breitet sich in rasender Geschwindigkeit aus – bis zum Jahr 2025 wird die Existenz von 75 Milliarden IoT-Devices weltweit prognostiziert, was eine Verdreifachung zum Wert von 2020 ist. Beispiele für solche Devices sind Smart Home-Systeme, die eine Steuerung der Haussysteme über ein Mobiltelefon ermöglichen oder intelligente Haushaltsgeräte, die den Verbrauch überwachen und Lebensmittel selbstständig nachbestellen können.

Diese intelligenten Geräte und Sensoren werden nun so weiterentwickelt, dass sie in Sekundenbruchteilen über drahtlose Netze interagieren können, ohne dass Informationen in der Cloud gespeichert werden müssen.

Der Begriff für diesen neuen Prozess ist Fog Computing. Diese Technologie wird eine revolutionäre neue Art des vernetzten Lebens und Arbeitens ermöglichen und erlebt gerade einen rasanten Aufschwung.

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Wie funktioniert Fog Computing?

Auf Deutsch übersetzt, bedeutet Fog „Nebel“ und Computing „Rechenleistung“ oder „elektronische Datenverarbeitung“.

Fog Computing nutzt eine dezentrale, lokale Netzwerkarchitektur, um die Analyse und den Abruf von Daten nahe der Quelle, den IoT-Devices, zu beschleunigen. Es ist eine Erweiterung des Cloud-Computings und eine Rechenebene zwischen der Cloud und dem Edge (den Endgeräten), die eine Vorverarbeitung- und Vorspeicherung der Daten in unmittelbarer Nähe der IoT-Devices ermöglicht.

Sogenannte Fog-Nodes fungieren als intelligente Vermittlungs- und Rechenknoten. Sie verbinden die Endgeräte und die Cloud.

Abbildung 1: Pyramide: Fog Computing

Abbildung 1: Pyramide: Fog Computing

Vorteile des Fog Computing gegenüber dem Cloud Computing

Latenz: Da die Fog-Knoten physisch näher an den Geräten im Netz liegen, ist die Latenzzeit wesentlich geringer, was sofortige Reaktionen ermöglicht. Gerade bei zeitkritischen Diensten kann dies zu sofortigen Antworten führen.

Sicherheit: Fog Computing bietet mehr Sicherheit, da die Daten in einem verteilten Netz eine kürzere Strecke zurücklegen. Alle sensiblen Daten des Nutzers können lokal analysiert werden, anstatt sie an eine zentralisierte Cloud-Infrastruktur zu senden. Auf diese Weise können die Geräte gezielt verfolgt und kontrolliert werden.

Kapazität: Fog ergänzt die Speicherkapazität der Cloud indem dezentrale, freie Speicherkapazitäten genutzt werden. Außerdem ermöglicht Fog Computing, dass die Menge der Daten, die an die Cloud übermittelt werden, verkleinert wird, in dem es eine Selektions- und Analysefunktion übernimmt. Dadurch wird die Arbeit in der Cloud erleichtert.

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Fazit

Fog Computing wird in Zukunft eine immer zentralere Rolle in der Datenverarbeitung und Speicherung spielen.

Die Datenmengen werden größer, was sich zunehmend negativ auf die Übertragungszeiten und Speicherkapazitäten der Cloud auswirkt. Die Bandbreiten, die bei weiterem Anstieg der Datenmengen erforderlich sind, sind momentan noch nicht vorhanden und können von der Cloud allein nicht gestellt werden. Fog Computing ist daher eine nützliche und notwendige Technologie zur schnellen und sicheren Übermittlung von Daten und Informationen.

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