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5 effektive Lerntechniken für deine Klausurenphase

Lerntechniken

Prüfungen gehören zu den anspruchsvollsten Aspekten der Uni-Erfahrung. Lernen, organisieren und erinnern – gar nicht mal so leicht, wenn nebenbei auch noch Zeit für Nebenjob, Freunde, Entspannung und Hobbys sein soll. Die folgenden fünf Lerntechniken können dir effektiv dabei helfen, Stress zu reduzieren und deinen Notendurchschnitt zu verbessern.

1. Zeitmanagement & Planung

Hast du oft das Gefühl, dass der Tag nicht genug Zeit hat? Zeitmanagement und Planung sind das A und O – gerade, wenn der Aufgabenberg sich ins Unendliche streckt. Folgende 4 Punkte helfen dir dabei, deine Lernzeit effektiver zu nutzen:

  • Wecker stellen: Stell dir Alarme ein, die dich an deine Lernpläne erinnern. Eine regelmäßige Erinnerung hält deine Pläne auf Kurs.
  • Benutze einen Planer: Tischkalender, Wandkalender oder Planer – Kalender helfen dir, wichtige Termine oder Prüfungen immer im Blick zu behalten und deine Zeiten effektiv zu planen.
  • To-Do-Listen: Listen unterteilen Aufgaben in überschaubare Teile. Du kannst dir zum Beispiel zu Beginn deiner Lerneinheit eine Liste mit den Punkten erstellen, die du an dem Tag abgearbeitet haben möchtest. Dadurch werden deine Lernphasen viel effektiver und du kannst danach besser abschalten und dich ohne Gewissensbisse auf andere Dinge konzentrieren.
  • Zeitlimits setzen: Schau dir deine To-Do-Liste an, bevor du mit dem Lernen beginnst, und gib dir für jede Aufgabe eine bestimmte Zeit. Und wichtig: Pausen nicht vergessen!

2. Mind Maps

Dein Gehirn stellt aktiv Verknüpfungen zwischen Ideen her, fügt Verbindungen hinzu, ordnet die Gedanken und generiert weitere kreative Ideen. Dein Gehirn reagiert auf Mind Mapping, da es den natürlichen Denkprozess nachahmt. Du wirst feststellen, dass deine Ideen so einfacher auf das Blatt fließen, wodurch das Lernen angenehmer wird und mehr Spaß macht!

Notiere dafür das Hauptthema deiner Notizen in der Mitte des Blattes und sortiere Definitionen, Merksätze und Inhalte als Schlüsselwörter auf Linien, die von der Mitte ausgehen.

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3. Audioaufnahmen

Lernen mit dem Hörsinn – sprich deinen Lernstoff mit eigenen Worten ein.  Der Vorteil dabei: Du kannst dir deinen eigenen „Podcast“ wann und wo immer du willst anhören. Am besten jedoch, bevor du schlafen gehst oder kurz nach dem Aufstehen. Inhalte, die innerhalb dieser Zeitpunkte aufgenommen werden, verarbeiten das Gehirn und das Unterbewusstsein besonders effektiv.

4. SQ3R-Technik

Die SQ3R-Methode ist eine Technik zum Leseverstehen, die dabei hilft, wichtige Fakten zu erkennen und Informationen besser zu behalten. SQ3R (engl.: Survey, Question, Read, Recite, Review) ist ein Akronym, das für die folgenden fünf Schritte des Leseverstehen-Prozesses steht:

  1. Überblick: Anstatt das gesamte Buch oder die gesamte Vorlesung zu lesen, beginne mit dem Überfliegen des ersten Kapitels und mache dir Notizen zu Überschriften, Zwischenüberschriften, Bildern oder anderen hervorstechenden Merkmalen wie Diagrammen.
  2. Frage: Formuliere Fragen rund um den Inhalt des Kapitels, z. B. „Worum geht es in diesem Kapitel?“ „Was weiß ich bereits über dieses Thema?“
  3. Lesen: Beginne, das gesamte Kapitel zu lesen und suche nach Antworten auf die von dir formulierte Fragen.
  4. Aufsagen: Nachdem du einen Abschnitt gelesen hast, fasse diesen in eigenen Worten zusammen. Versuche, dir die wichtigsten Punkte ins Gedächtnis zu rufen und beantworte dabei alle Fragen aus dem zweiten Schritt.
  5. Wiederholen: Wenn du das Kapitel beendet hast, ist es wichtig, das Material noch einmal durchzugehen, um es vollständig zu verstehen. Stelle dir selbst ein Quiz zu den Fragen, die du erstellt hast, und lese alle Teile, die du benötigst, erneut.

5. Loci-Methode

Die Loci-Technik oder Gedächtnispalast-Technik wurde vor über 2000 Jahren entwickelt, um antiken griechischen und römischen Rednern zu helfen, sich Reden zu merken.

„Loci” (lateinisch für „Orte”) ist eine Gedächtnistechnik, die auf der Idee basiert, dass sich eine Person am besten an Orte erinnern kann, die ihr vertraut sind. Wenn du also bestimmt Dinge (Schlüsselideen, Elemente einer Liste, usw.) mit einem Ort verknüpfen kannst, den du gut kennen, wirkt der Ort wie ein Stichwort: Dieses hilft dir, dich an das zu erinnern, was du dir einprägen möchtest. Und so funktioniert es:

  1. Denke an einen Weg, den du gut kennst. Mache z. B. gedanklich einen Spaziergang durch dein Haus.
  2. Stelle dir als nächstes jeden Teil der Information, die du dir merken willst, in einem anderen Raum oder Bereich deines Hauses vor.
  3. Lege dann gedanklich die Informationen an einer bestimmten Stelle in diesem Raum ab.
  4. Wenn du dich nun an die Informationen erinnern möchtest, visualisiere einfach dein Haus und gehe in Gedanken Raum für Raum durch. Jeder Gegenstand, den du mit einem bestimmten Ort in deinem Haus assoziiert hast, sollte dir in den Sinn kommen, während du dich mental durch dein Haus bewegst.

Fazit

Wissen bleibt besonders gut in deinem Gedächtnis, wenn du es über verschiedene Wahrnehmungskanäle aufnimmst. Natürlich ist dabei jeder von uns ein anderer Lerntyp, aber vielleicht konnte der ein oder andere Tipp dir ja bei der Vorbereitung für deine Klausuren helfen! Du bist dir noch unsicher, wohin deine Reise nach den bestandenen Klausuren und deinem Abschluss führen soll?

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