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Einkauf & Materialwirtschaft
Ausgewählte Projekte
In einem Workshop vermittelten wir dem Kunden die zentralen Neuerungen in den Bereichen Außenhandel, Intrastat, Präferenzabwicklung, Klassifizierung und gesetzliche Kontrolle. Dabei stellten wir insbesondere die Ablösung bestehender Transaktionen und die Verlagerung von Funktionalitäten in moderne Fiori-Apps dar. Zusätzlich wurden die Veränderungen in den zugrunde liegenden Datenstrukturen detailliert erläutert, beispielsweise der Wegfall außenhandelsrelevanter Felder im Materialstamm und die neue Verwaltung von Klassifizierungsdaten.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den funktionalen Veränderungen in den Prozessen rund um Außenhandel und Compliance. Dabei betrachteten wir insbesondere die Themen Intrastat-Abwicklung, Exportkontrolle, Tarifierung sowie gesetzliche Prüfmechanismen und erläuterten deren zukünftige Umsetzung in SAP S/4HANA. Ergänzend gingen wir auf die Rolle von SAP Global Trade Services (GTS) als zentrale Lösung für erweiterte Außenhandelsanforderungen ein und zeigten typische Einsatzszenarien sowie Abgrenzungen zum Standard auf.
Die im Workshop gewonnenen Erkenntnisse wurden strukturiert aufbereitet und bilden eine fundierte Grundlage für die Bewertung des Anpassungsbedarfs sowie für die Planung der weiteren S/4HANA-Transformation im Bereich Außenhandel und Compliance.
Nach einem Kick-off-Meeting, in dem wir die bestehende Systemarchitektur, die Projektziele und Rahmenbedingungen analysierten, bereiteten wir einen ganztägigen Workshop zur fachlichen und technischen Evaluierung möglicher Lösungsoptionen vor. Im Workshop führten wir eine strukturierte Anforderungs- und Prozessanalyse durch und konsolidierten die funktionalen, technischen und organisatorischen Anforderungen aller drei Unternehmen. Auf dieser Basis bewerteten wir verschiedene Ansätze zur zukünftigen Abbildung des Katalogeinkaufs sowie der Freitext-Bestellprozesse. Dabei evaluierten wir unter anderem SAP Ariba Guided Buying, SAP S/4HANA Procurement, Drittanbieterlösungen sowie individuelle SAP-nahe Entwicklungen.
Die Bewertung der Lösungsansätze erfolgte anhand zentraler Kriterien wie Funktionalität, Usability, Integrationsfähigkeit, technischer Machbarkeit und Kosten. Dabei stellten wir Chancen, Risiken und Aufwände transparent gegenüber und diskutierten diese gemeinsam mit dem interdisziplinären Projektteam. Bereits bei der Konzeption achteten wir darauf, dass die zukünftige Lösung perspektivisch auch für eine KI-gestützte Optimierung der Katalog- und Freitextbeschaffung geeignet ist. Die konsolidierten Ergebnisse hielten wir in einem Abschlussdokument fest, das als neutrale Entscheidungsgrundlage im weiteren Auswahlprozess und zur Vorlage im Lenkungsausschuss dient.
Im Rahmen eines Workshops führten wir gemeinsam mit dem Kunden eine Fit-Gap-Analyse durch und stellten die wesentlichen Neuerungen im Bereich Materialwirtschaft vor. Ausgangspunkt war die SAP-Simplification-List, aus der wir alle für den Bereich Materialwirtschaft (MM) relevanten Items systematisch durchgingen. Wir präsentierten die fachlichen und technischen Änderungen, darunter betroffene Transaktionen, Stammdatenobjekte, Tabellenstrukturen und Anpassungserfordernisse. Zusätzlich identifizierten wir Punkte, bei denen individuelle Erweiterungen notwendig sein könnten.
Parallel dazu analysierten wir die Einkaufs-, Lager- und Logistikprozesse des Kunden anhand bestehender Prozessdiagramme, um die Fit-Gap-Bewertung vorzunehmen. Auf dieser Basis konnten wir die Auswirkungen auf die relevanten Geschäftsprozesse – von der Bestellanforderung über die Beschaffung bis hin zur Warenannahme, Lagerhaltung und Logistik – detailliert aufzeigen. Ergänzend demonstrierten wir praxisnahe Quick-Wins sowie den Mehrwert moderner S/4HANA-Funktionalitäten, darunter die Nutzung von Fiori-Apps zur Prozessoptimierung und besseren User Experience.
Die Ergebnisse des Workshops fassten wir in einem Konzeptpapier zusammen. Dieses enthält sowohl die wichtigsten Erkenntnisse als auch eine strukturierte Übersicht der Anpassungs- und Umstellungsbedarfe im MM-Bereich. Dieses Konzept bildet die Grundlage für die Planung einer reibungslosen S/4HANA-Transformation im Bereich Einkauf, Lager und Logistik.
Im Rahmen des Projekts passten wir die Bestellanforderungsbelege daher umfassend an. Dazu legten wir mehrere neue Z-Tabellen und Belegarten an, die für die individuellen Business Workflows erforderlich waren. Für die Mittelbereitstellung entwickelten wir einen neuen Prozess, bei dem Budgetinformationen aus der Kostenstelle der Planposition aus einem externen SAP-BW-System bereitgestellt werden. Hierzu implementierten wir die entsprechenden Business Workflows sowie das zugehörige User-Interface inklusive Pop-ups und mehrerer Reports.
Die Genehmigungsworkflows für Investitionsanträge wurden individuell angepasst und neu implementiert. Sie sind sehr spezifisch auf die Anforderungen des Kunden zugeschnitten und berücksichtigen die komplexen fachlichen Freigaberegelungen. Parallel dazu wurde die Bestellanforderungsübersicht erweitert, sodass alle relevanten Informationen für die Business Workflows transparent angezeigt und gepflegt werden können.
Das Ergebnis ist ein voll funktionsfähiger, kundenspezifischer Genehmigungsworkflow, der die komplexen Freigabeanforderungen vollständig abbildet und eine automatisierte Mittelbereitstellung integriert. Durch die Anpassungen können Bestellanforderungen effizienter verarbeitet werden und alle relevanten Informationen werden transparenter in der SAP-Oberfläche angezeigt.
Im Rahmen eines initialen Projekt-Kickoffs und einer technischen Systemanalyse analysierten wir die bestehenden Datenstrukturen, Tabellen und Schnittstellen im Umfeld der Customer Vendor Integration (CVI). Anschließend führten wir einen ganztägigen Workshop durch, in dem wir das notwendige technische Know-how zur Geschäftspartnerlogik, den zugrunde liegenden Datenmodellen und den relevanten Umstellungsmechanismen vermittelten. Der Fokus lag hierbei auf den Änderungen innerhalb der Tabellen- und Prozesslogik sowie auf den technischen Abhängigkeiten zwischen ECC und nachgelagerten Systemen.
Gemeinsam mit der IT-Abteilung des Kunden erarbeiteten wir im Workshop ein technisches Konzept zur Geschäftspartnerumstellung, inklusive Mapping-Strategie für Kontengruppen und Nummernkreise sowie einer Übersicht der relevanten Anpassungspunkte in den Schnittstellen und Datenflüssen. Dabei stellten wir sicher, dass das erarbeitete Konzept die Grundlage für eine spätere reibungslose Integration in das zukünftige S/4HANA-System bildet.
Abschließend konsolidierten wir die Ergebnisse in einer detaillierten Konzeptdokumentation und erstellten eine technische Handlungsempfehlung für die Umsetzung der Geschäftspartnerumstellung im SAP ECC. Diese dient als Entscheidungsvorlage für die nächste Projektphase sowie als Grundlage für die spätere Migration nach SAP S/4HANA.
Zu Beginn des Projektes vermittelten wir dem Projektteam im Rahmen einer strukturierten Einführung das notwendige fachliche und technische Know-how zur Geschäftspartnerlogik, zur Customer Vendor Integration (CVI) sowie zu den systemseitigen Auswirkungen der Umstellung. Darauf aufbauend erfolgte eine detaillierte Analyse des bestehenden Debitoren- und Kreditorenmodells durch Systemanalysen sowie Interviews mit den fachlichen und technischen Know-how-Trägern.
Auf Basis dieser Analyse erarbeiteten wir ein umfassendes Konzept zur Geschäftspartnerumstellung. Dieses umfasste unter anderem die Definition von Groupings, Nummernkreisen, Geschäftspartnergruppen, Rollen, Ansprechpartnern, Feldauswahl und Berechtigungskonzepten. Das Gesamtkonzept bildete die verbindliche Grundlage für die nachfolgende technische Umsetzung im System.
Im Umsetzungsabschnitt aktivierten wir die erforderlichen Business Functions, identifizierten notwendige SAP-Hinweise und führten das Grundcustomizing für die Geschäftspartnerumstellung durch. Anschließend setzten wir das im Konzept definierte Geschäftspartner-Customizing um, pflegten die erforderlichen Mappings im Rahmen der CVI und überführten die Feldsteuerung konsequent auf die Transaktion BP. Ergänzend erfolgte die Anpassung der bestehenden Berechtigungen an die neue Geschäftspartnerlogik.
Ein weiterer Schwerpunkt des Projektes lag auf der Vorbereitung und Durchführung des Cut-Overs. Hier unterstützten wir bei der Planung und Umsetzung zwingend erforderlicher Datenbereinigungen auf Basis der Ergebnisse aus dem CVI-Readiness-Check. Anschließend begleiteten wir die CVI-Läufe im Entwicklungs-, Qualitäts- und Produktivsystem, unterstützten die Tests und die Fehleranalyse sowie deren Behebung.
Abgerundet wurde das Projekt durch die Go-Live-Begleitung inklusive Transportbereitstellung, Unterstützung beim produktiven CVI-Lauf und einer anschließenden Hypercare-Phase. Durch die ganzheitliche Umsetzung der Geschäftspartnerumstellung wurde eine stabile und zukunftssichere Basis für die anschließende Migration auf SAP S/4HANA geschaffen.
Wir entwickelten ein Konzept zur Verbesserung des Beschaffungsprozesses und stellten dem Kunden konkrete Lösungsansätze innerhalb des SAP-Moduls MM vor. Der Fokus lag dabei insbesondere auf der Nutzung von Orderbüchern und Quotierungen zur automatisierten Bezugsquellenfindung. Diese Funktionen erläuterten wir detailliert und veranschaulichten sie anhand typischer Anwendungsfälle aus dem Unternehmenskontext.
Besonderes Augenmerk legten wir dabei auf die Berücksichtigung der bestehenden Prozesse im Einkauf sowie die technische Umsetzbarkeit innerhalb der aktuellen Systemlandschaft. Abschließend wurde eine fundierte Handlungsempfehlung ausgesprochen, die dem Kunden als Grundlage für eine zukünftige Prozessanpassung dient.
Durch die evaluierten Maßnahmen sowie die ausgesprochene Handlungsempfehlung konnte die Grundlage geschaffen werden, mit der der Kunde manuelle Aufwände im Einkauf deutlich reduzieren und den Beschaffungsprozess effizienter gestalten kann.
Nach einem initialen Projekt-Kickoff und einer systemseitigen Analysephase durch ein strukturiertes Interview vermittelten wir im Rahmen eines ganztägigen Workshops das notwendige Know-how zu den Grundlagen des Geschäftspartners, der Geschäftspartnerumstellung und der Customer Vendor Integration (CVI). Dabei sind wir insbesondere auf die Unterschiede in der Umsetzung innerhalb von SAP ECC und SAP S/4HANA eingegangen, haben typische Stolpersteine erläutert und bewährte Best Practices vorgestellt.
Im weiteren Verlauf des Workshops haben wir die individuellen Anforderungen des Kunden aufgenommen und interaktiv mit dem Kunden ein detailliertes CVI-Konzept mit Fokus auf das Mapping von Kontengruppen und Nummernkreisen erarbeitet. Dabei haben wir sowohl systemtechnische Abhängigkeiten aus vor- und nachgelagerten Systemen wie SAP IS-H und einem externen HCM-System als auch die Rahmenbedingungen durch eine komplexe Organisationsstruktur berücksichtigt.
Abschließend erfolgte die strukturierte Aufbereitung der Ergebnisse in Form einer ausführlichen Ergebnisdokumentation, einer konsolidierten Mapping-Tabelle sowie einer Ergebnispräsentation. Zusätzlich gaben wir eine Aufwandsschätzung für eine potenzielle technische Umsetzung der Geschäftspartnerumstellung im ECC ab. Auf dieser Basis kann die Geschäftspartnerumstellung zielgerichtet geplant und in einem zweiten Schritt technisch reibungslos umgesetzt werden.
Im Rahmen eines zweitägigen Workshops analysierten wir gemeinsam mit dem Kunden die bestehenden Genehmigungsworkflows und die aktuell genutzten Prozessabläufe. Wir strukturierten und dokumentierten die sehr komplexen, mehrstufigen Workflows, die sich durch individuelle Freigabepfade, feste Unterschriftenregelungen, passive Vertreterregelungen sowie mehrere Zeitpunkte zum Ändern der Bestellanforderungen auszeichnen. Dabei unterschieden wir zwischen verschiedenen Materialarten und Bewertungsansätzen und stellten die Zuordnung zu Genehmigungsrollen abhängig von Betragsgrenzen und funktionalen Verantwortlichkeiten her.
Wir hinterfragten die bestehenden Abläufe kritisch, zeigten Optimierungspotenziale auf und erarbeiteten ein zukunftsfähiges Konzept zur Umsetzung der Genehmigungsprozesse im SAP-Standard. Ergänzend nahmen wir alle fachlichen und technischen Anforderungen auf und strukturierten diese nach dem MoSCoW-Modell in „Must-Have”, „Should-Have”, „Could-Have” und „Won’t-Have”. Darüber hinaus visualisierten wir alle konzipierten Genehmigungsstufen und hinterlegten die jeweiligen technischen Anforderungen.
Das Ergebnis ist eine umfassende fachliche und technische Konzeptgrundlage, mit der der Beschaffungs- und Genehmigungsprozess zukünftig vollständig im SAP-Standard umgesetzt und langfristig reibungslos betrieben werden kann.