Ausgewählte Projekte
SAP PP Prozessberatung und Digitalisierung von Shopfloor-Prozessen in einer SAP Fiori SmartFactory
In meiner Rolle als SAP PP Berater analysierte ich bestehende Fertigungsprozesse (Fertigungsaufträge, Arbeitspläne, Kapazitätsplanung, Rückmeldestrukturen) und entwickelte ein Zielbild zur digitalen Unterstützung dieser Prozesse. Ziel des Projekts war es, aus Kundensicht eine durchgängige, digitale SmartFactory-Lösung im SAP-Umfeld zu konzipieren und umzusetzen, die Fertigungsmitarbeitern produktionsrelevante Informationen, Kennzahlen und Funktionen direkt am Shopfloor in einer modernen, mobilen und intuitiven Benutzeroberfläche bereitstellt. Der Fokus lag auf der Digitalisierung und Transparenz von Produktionsprozessen, der Reduktion manueller Tätigkeiten sowie der Echtzeitverfügbarkeit von Entscheidungsgrundlagen innerhalb der Fertigung.
Zu Beginn konzipierte ich eine eigenständige SmartFactory-Applikationslandschaft bestehend aus mehreren SAP-Fiori-Anwendungen. Dafür entwickelte ich einen vollständig klickbaren UX-Prototypen in Figma, der als zentrale Grundlage für fachliche Abstimmungen, Validierungsworkshops und Management-Präsentationen diente und bis heute als Demo- und Präsentationsartefakt genutzt wird. Der Prototyp umfasste mehrere Kernanwendungen wie Produktions- und Arbeitsplatz-Dashboards, einen Plankalender, eine Anwendung zur Rückmeldung von Produktionsdaten sowie eine App zur strukturierten Störungserfassung. Alle Views wurden komponentenbasiert, interaktiv und gemäß SAP Fiori Design Guidelines umgesetzt und mit realitätsnahen Datenmodellen hinterlegt.
Parallel zur UX-Konzeption stellte ich die technische Umsetzbarkeit im SAP-Standard sicher und bereitete die spätere Implementierung gezielt für SAPUI5 und ABAP vor. Die enge Verzahnung von UX, Architektur und technischer Umsetzung stellte sicher, dass Design, Performance und Wartbarkeit von Beginn an berücksichtigt wurden.
Im nächsten Schritt übernahm ich die vollständige technische Umsetzung der SmartFactory im SAP Fiori Launchpad. Ich entwickelte mehrere eigenständige SAP-Fiori-Apps auf Basis von SAPUI5, eingebettet in das SAP Launchpad und verantwortete sowohl die Frontend-Entwicklung als auch die Backend-Anbindung.
Im Rahmen dessen analysierte und strukturierte ich bestehende SAP-PP-Prozesse wie Fertigungsauftragsabwicklung, Arbeitsplanlogik, Kapazitätszuordnung und Rückmeldestrukturen und überführte diese in digitale, Fiori-basierte Shopfloor-Lösungen.. Hier integrierte ich Echtzeitdaten aus AFKO, AFVC, AFPO, CRHD, MARA und MAKT und visualisierte KPIs wie geplante und offene Mengen, Auftragsreihenfolgen, Statusinformationen sowie Materialdaten. Erweiterte Funktionen wie Filter auf Werk und Arbeitsplatz mit Live-Reload, Barcode-Scanning über Kamera-APIs, Vollbild- und Druckansichten sowie kontextbezogene Navigation innerhalb der SmartFactory wurden umgesetzt.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Entwicklung einer mobilen SAP-Fiori-App zur strukturierten Erfassung von Produktionsstörungen. Die Anwendung ermöglichte eine schnelle, medienbruchfreie Störmeldung direkt am Arbeitsplatz mit automatischer Vorbelegung von Kontextdaten wie Benutzer, Auftrag, Maschine, Uhrzeit und Arbeitsplatz. Die App wurde eng an die SAP-PP- und SAP-PM-Prozesslogik angebunden, insbesondere im Kontext von Fertigungsaufträgen, Arbeitsplätzen und Rückmeldeprozessen. Zusätzlich integrierte ich einen Medien-Upload zur Erfassung von Fotos und Videos, eine eigene UUID-Logik zur eindeutigen Identifikation der Störmeldungen sowie ein umfassendes Fehler- und Validierungshandling. Die Lösung wurde nahtlos an SAP PP, SAP PM, SAP MES und relevante Stammdaten angebunden und für zukünftige Erweiterungen wie MTTR-, MTBF-Analysen oder Workflow-Anbindungen vorbereitet.
Ergänzend entwickelte ich ein zentrales Produktionskennzahlen-Dashboard in Form einer SAP Fiori Overview Page (OVP). Dieses Dashboard konsolidierte KPIs wie OEE, MTBF, Ausschussraten und Maschinenstillstände und stellte sie über KPI-Tiles, Ampellogiken, Trendindikatoren und Drilldown-Funktionen dar. Die Aggregation und Berechnung der Kennzahlen erfolgte bewusst im Backend über performante OData-Services, um eine hohe Performance und Skalierbarkeit sicherzustellen. Die Anwendung wurde für mobile Nutzung optimiert und unterstützte eine konsequente Zero-Paper-Strategie im Shopfloor.
Über das gesamte Projekt hinweg verantwortete ich neben der SAP PP Prozessintegration auch die Entwicklung. Durch die ganzheitliche Umsetzung von der UX-Konzeption über den klickbaren Prototypen bis hin zur produktiven SAP-Fiori-Implementierung entstand eine konsistente, performante und erweiterbare SmartFactory-Lösung mit hohem Mehrwert für die digitale Produktion.
Eingesetzte Technologien: SAP Fiori, SAPUI5, SAP S/4HANA, SAP Gateway, oData v2, ABAP, ABAP OO, CDS-Views, SAP Web IDE, Visual Studio Code, Eclipse, SAP GUI, Fiori Overview Page (OVP), XML Views und Fragments, JavaScript, CSS, SAP Launchpad, SAP PP, SAP PM, SAP MES, SAP MRP, UX/UI Design, SAP Fiori Design Guidelines, Figma, Prototyping, Projektmanagement, SmartFactory, IoT, Industrie 4.0
Entwicklung einer mobilfähigen Microsoft PowerApps-Lösung zur Digitalisierung des Gerätemanagements
Im Rahmen eines Digitalisierungsprojekts habe ich eine umfassende Power Platform Lösung für das unternehmensweite Gerätemanagement konzipiert und umgesetzt. Ziel war die Bereitstellung einer intuitiv bedienbaren App, die sowohl auf Desktop-Systemen als auch auf mobilen Endgeräten nahtlos funktioniert.
Zu Beginn des Projekts habe ich eine Aufwandsschätzung erstellt und zwei Lösungsansätze gegenübergestellt: die Umsetzung als Model-driven App sowie als Canvas App. Nach einer konzeptionellen Evaluation beider Optionen fiel die Wahl auf eine Model-driven App, die ich anschließend vollständig umgesetzt habe.
Die Anwendung ermöglicht das Erfassen neuer Geräte, das Einsehen von Gerätehistorien, die Statusänderung bestehender Geräte sowie das Hinzufügen von Kommentaren. Um den manuellen Aufwand bei der Eingabe zu reduzieren, habe ich einen Barcode-/QR-Code-Scanner integriert, der sowohl das Anlegen als auch das Suchen von Geräten effizient unterstützt. Darüber hinaus bietet die App eine dynamisch filterbare Geräteübersicht, die insbesondere auf mobilen Geräten einen hohen Bedienkomfort gewährleistet.
Neben der App-Entwicklung war ich auch für die Einrichtung und Konfiguration der Microsoft Power Platform Umgebung verantwortlich, inklusive Security-Roles, Umgebungsvariablen und Datenmodellierung in Dataverse.
Eingesetzte Technologien: Microsoft PowerApps (Model-driven App), Microsoft Dataverse, Power Platform Environment Setup, QR-/Barcode-Scanner, Responsive Design, Entity Relationship Modelling, Role-based Access Control (RBAC), Power Platform Admin Center, Aufwandsschätzung & Lösungsarchitektur
Konzeptionsworkshop zu einem Dashboard für Fertigungs- und Maschinen-KPIs
Für einen Kunden aus dem Produktionsumfeld habe ich die Konzeption eines werksübergreifend einsetzbaren Dashboards zur Maschinen- und Produktionsüberwachung verantwortet. Ziel war es, eine zentrale Lösung zu entwerfen, die auf SAP-Standardtechnologien basiert und sowohl produktionsrelevante Kennzahlen als auch Statusinformationen in Echtzeit visualisiert.
Im Rahmen eines intensiven Konzeptionsworkshops habe ich unter Einsatz etablierter Workshop- und Visualisierungsmethoden gemeinsam mit dem Fachbereich die Anforderungen an das Dashboard erarbeitet. Im Anschluss habe ich die erarbeiteten Anforderungen in detaillierten Mockups im SAP Fiori Stil mit Figma visualisiert und diese mit dem Kunden abgestimmt.
Darüber hinaus habe ich für sämtliche dargestellten Kennzahlen die Berechnungslogiken konzipiert, diese mit dem Kunden validiert und im Gesamtkonzept dokumentiert. Das Konzept umfasst eine strukturierte Beschreibung der geplanten Oberflächen, deren Funktionen, sowie die technischen Grundlagen zur Berechnung und Anzeige der Metriken – einschließlich der Nutzung von SAP PP, SAP PM und SAP MES Datenquellen.
Ergänzend habe ich eine technische Architektur konzipiert, die eine mögliche Anbindung des Maschinenanbindungssystems ProSeS an SAP vorsieht. Hierbei lag der Fokus auf der Datenintegration über OData Services sowie der Speicherung und Weiterleitung der Informationen in SAP Fiori Anwendungen.
Für die Umsetzung habe ich ein detailliertes Projektvorgehen definiert, einschließlich Aufwandsschätzung und Arbeitspaketen für Frontend (SAPUI5/Fiori), Backend (OData-Services, ABAP-Logik), Testing, Go-Live und Hypercare sowie das übergreifende Projektmanagement.
Eingesetzte Technologien: SAP Fiori, SAPUI5, SAP PP, SAP PM, SAP MES, oData Services, SAP ABAP, SAP ABAP OO, Figma, ProSeS, Workshop-Methoden zur Anforderungsanalyse, Konzept- und Architekturdesign, Projektplanung & Aufwandsschätzung
Portierung von Neptune Apps aus dem Produktions- und Logistikumfeld (SAP PP/WM/EWM) und aus dem Finance- und Controllingbereich (SAP FI/CO) nach SAP Fiori
Im Rahmen eines umfassenden Transformationsprojekts war ich verantwortlich für die Migration und funktionale Re-Implementierung bestehender Neptune-Anwendungen in moderne, responsive SAP Fiori Applikationen. Ziel war es, bestehende Geschäftsprozesse aus den Bereichen Produktion/Logistik sowie Finance/Controlling unter Nutzung von SAPUI5, OData und Fiori Design Guidelines zu modernisieren und gleichzeitig die bestehende Backend-Logik vollständig zu erhalten. Dabei stellte ich sicher, dass die zugrunde liegenden Produktionsprozesse (Auftragsabwicklung, Rückmeldungen, Materialfluss) fachlich korrekt in die neue Fiori-Architektur überführt wurden, genau wie die Prozesse zur Belegerfassung.
Die erste Applikation adressierte die Verpackungslogistik im produktionsnahen Umfeld. Hier analysierte ich die ursprüngliche Neptune-App hinsichtlich Architektur, UI-Logik und Backend-Funktionalität. Darauf aufbauend konzipierte und implementierte ich eine Fiori-App für Handheld-Scanner mit Scan-Listener-Integration. Die App umfasste eine Auftragsliste mit Priorisierung nach Datum, eine positionsbasierte Scan-Erfassung inklusive visueller Statusanzeige (Icon-Markierung), dynamischem Re-Sorting und Rückmeldung der Verpackungsdaten via RFC an das Backend. Eine besondere Herausforderung war die Adaption der Scanlogik auf die Fiori-Komponenten unter Beibehaltung der Low-Latency Verarbeitung.
Im Finance-Bereich verantwortete ich die Portierung zweier komplexer Anwendungen zur Belegerfassung und Belegbearbeitung. Die erste App ermöglichte die batchweise Vorerfassung von Kreditoren-, Debitoren- und Bilanzbelegen inklusive Excel-Upload mit robustem Fehlerhandling (Format- und Strukturvalidierung). Belege konnten sowohl manuell als auch aus dem Rechnungseingangsbuch übernommen werden. Die Oberfläche basierte auf Smart Tables mit Smart Filter Bars, inklusive Anhänge-Upload und Beleg-Detailansicht. Eine differenzierte Historienfunktion ermöglichte die Nachverfolgung jeder Belegänderung via Tooltip-Mechanismus.
Die zweite App diente der Belegfreigabe mit Multi-Action-Verarbeitung (Buchen, Löschen, Zurücksenden, Halten) basierend auf tabellarischer Markierung und Flag-Auswertung im Backend. Die Architektur erlaubte performantes Batch-Processing via $batch OData-Requests und war durchdacht in Kategorien und Pflichtfilter gegliedert. Alle Aktionen wurden kontextsensitiv gesteuert, inkl. Zugriff auf Dokumentanhänge und Historie direkt aus der Tabelle.
In beiden FI/CO-Anwendungen erfolgte eine tiefgreifende Codeanalyse der bestehenden Neptune-Backends. Dabei war es essenziell, die bestehende komplexe Logik, insbesondere im Bereich Buchungsvalidierung und Stammdatenhandling, exakt zu rekonstruieren und nahtlos in die neue Fiori-Welt zu integrieren – unter Einhaltung von Best Practices zur Clean-Core-Strategie und modularem Architekturdesign.
Eingesetzte Technologien: SAP Fiori, SAPUI5, JavaScript, XML, HTML5, CSS, oData V2, $batch-Requests, Smart Table, Smart Filter Bar, ABAP, ABAP OO, Neptune DXP, RFC, BAPI-Anbindung, Git, GitHub, Debugging, Reverse Engeneering, Scanner-Listener, Handheld Scanner, Barcode Scan, Excel-Uplaod
Einführung eines SAPUI5 Fiori Maschinen-Dashboards für Produktions- und Maschinen-KPIs in SAP PP
Im Rahmen eines unternehmensweiten Digitalisierungsprojekts habe ich ein vollständig SAP-PP-basiertes Maschinen-Dashboard zur produktionsnahen KPI-Überwachung konzipiert und eigenverantwortlich umgesetzt. Ziel war es, eine einheitliche, standortübergreifende Reporting-Lösung zu schaffen, die zentrale Produktionskennzahlen standardisiert aufbereitet und visuell auf einem modernen Fiori Dashboard darstellt.
Zu Beginn analysierte ich die bestehenden SAP PP Prozesse entlang der Fertigungsauftragsabwicklung – von der Bedarfsplanung (MRP), über Arbeitspläne und Kapazitätszuordnung bis hin zu Rückmeldestrukturen und Integration in SAP PM. In mehreren Workshops mit Produktion, Instandhaltung und Controlling definierte ich gemeinsam mit dem Fachbereich die relevanten KPI-Strukturen (OEE, MTBF, Yield, Stillstandszeiten). Ein besonderes Augenmerk lag auf der Integration eines externen MES-Systems, um zusätzlich zu den SAP-Standarddaten eine umfassende Datengrundlage bereitzustellen.
Auf Basis dieser fachlichen Konzeption verantwortete ich die Umsetzung eines standortübergreifenden Produktions-Dashboards. Dabei stellte ich sicher, dass die Kennzahlen auf konsistenter SAP-PP-Prozesslogik basieren (Fertigungsaufträge, Arbeitsplätze, Kapazitäten, Rückmeldungen). Zusätzlich koordinierte ich Testphasen, Abnahmen und Go-Live-Vorbereitung.
Eingesetzte Technologien: SAPUI5, SAP Fiori, Core Data Services (CDS), CDS-Views, ABAP, ABAP OO, oData v2, oData Services, SAP PP, SAP PM, SAP-Schnittstellen, MES Integration
Optimierung und Einführung von Instandhaltungs-Apps für die Bearbeitung von Störmeldungen
Ziel des Projekts war die Weiterentwicklung und Anpassung bestehender Template Apps für die Instandhaltung, um sie auf die spezifischen Anforderungen des Kunden zuzuschneiden und eine effizientere Nutzung der Instandhaltungsprozesse zu ermöglichen. Zudem sollte die Einführung der Apps von einer Mitarbeiterschulung begleitet werden, um die Akzeptanz und Kompetenz im Umgang mit der Anwendung sowie im SAP-PM Modul zu fördern.
Im Rahmen des Projekts wurden Apps zur Störungserfassung, Bearbeitung von Störungen und Rückmeldung geleisteter Tätigkeiten im Rahmen der Störungsbehebung optimiert. Die Anwendungen wurden unter Berücksichtigung angrenzender Produktionsprozesse in SAP PP entwickelt, insbesondere im Zusammenspiel von Fertigungsaufträgen und Instandhaltungsmaßnahmen.
Zu meinen Aufgaben gehörte die Anpassung und Optimierung der Neptune DXP-basierten Template Apps im Frontend und Backend. Im Frontend setzte ich auf Webtechnologien wie HTML, JavaScript und CSS, um eine intuitive und benutzerfreundliche Oberfläche zu gestalten. Im Backend erfolgte die Entwicklung der nötigen Geschäftslogik in ABAP, um eine reibungslose Integration der Apps in das Kundensystem zu ermöglichen.
Eingesetzte Technologien: SAP PM, Neptune DXP, ABAP, ABAP OO, HMTL, CSS, JavaScript, SAP Fiori
Weiterentwicklung mobiler Fiori-Apps für komplexe Instandhaltungsprozesse
Projektziel war die funktionale und technische Weiterentwicklung bestehender Applikationen für die mobile und webbasierte Instandhaltung innerhalb der SAP-Systemlandschaft. Es sollte eine Fiori-basierte Benutzeroberfläche implementiert werden, die eine nahtlose Integration in das bestehende SAP-Backend gewährleistet und gleichzeitig moderne UX-Prinzipien erfüllt.
Im Rahmen des Projekts habe ich die Applikationen auf Basis von SAP UI5 weiterentwickelt und ein responsives, modulares Fiori-Design realisiert. Dabei wurden bestehende Komponenten refaktoriert und neue Controls implementiert, um eine konsistente User Experience über verschiedene Endgeräte hinweg sicherzustellen.
Für die serverseitige Logik und Datenanbindung entwickelte ich ABAP-basierte Schnittstellen, die eine performante Kommunikation mit der SAP HANA-Datenbank ermöglichen. Dies umfasste die Erstellung effizienter CDS-Views, OData-Services sowie die Implementierung von Business-Logik unter Berücksichtigung von Clean-Code-Prinzipien und SAP-Best-Practices.
Die größte Herausforderung bestand in der Abbildung komplexer Instandhaltungsprozesse (z. B. Störungsmeldungen, Auftragsverwaltung) in einer schlanken und intuitiven Oberfläche bei gleichzeitiger Gewährleistung von Performance, Skalierbarkeit und Wartbarkeit. Dies erforderte eine enge Verzahnung zwischen Frontend- und Backend-Entwicklung, insbesondere bei der Gestaltung von OData-Modellen, dem Error Handling sowie der Synchronisierung von UI-States mit Backend-Status.
Durch einen iterativen Entwicklungsansatz (Scrum-orientiert) sowie kontinuierliches Testing (inkl. Unit-Tests und End-to-End-Tests) konnte die Applikation schrittweise optimiert und funktionssicher ausgerollt werden. Die enge Abstimmung mit dem Fachbereich und Key-Usern ermöglichte eine zielgerichtete Umsetzung der Anforderungen und eine hohe Akzeptanz der Anwendung im operativen Betrieb.
Eingesetzte Technologien: SAP Fiori, SAPUI5, ABAP, ABAP OO, oData v2, SAP Gateway Client, HTML, CSS, JavaScript, HANA DB, Eclipse, Visual Studio Code, SAP PM
SAP PP Prozessberatung und Einführung SAP Digital Manufacturing (SAP DM)
Ziel des Projektes war die digitale Transformation der Produktionsprozesse durch die Einführung von SAP Digital Manufacturing in der diskreten und verarbeitenden Industrie. Im Fokus standen die nahtlose Integration von Maschinen, eine moderne Produktionsplanung sowie die Erhebung und Analyse produktionsrelevanter Kennzahlen.
Im Rahmen des Projekt war meine Aufgabe die Einführung von SAP DM und Modulen wie SAP Digital Manufacturing for Execution (REO) und SAP Digital Manufacturing Insights in die bestehenden SAP PP-Strukturen. Eine zentrale Aufgabe war die Maschinenanbindung zur Echtzeitkommunikation zwischen Shopfloor und IT-Systemen. Dabei richtete ich Production Operator Dashboards (PODs) ein, passte diese an kundenspezifische Anforderungen an und integrierte sie in bestehende Prozesse.
Die Einführung erfolgte unter Berücksichtigung bestehender SAP-PP-Planungs- und Auftragsstrukturen. Ich analysierte die Integration zwischen SAP PP und SAP DM (REO) hinsichtlich Fertigungsaufträgen, Stücklisten, Arbeitsplänen und Ressourcen.
Für die Produktionsplanung in SAP REO realisierte ich eine cloudbasierte Schicht- und Ressourcenplanung. In SAP DM Insights implementierte ich ein umfassendes Monitoring mit Fokus auf KPIs wie zum Beispiel der Overall Equipment Effectiveness (OEE). Dafür habe ich die Architektur von DM Insights implementiert und die Anbindung an die SAP Analytics Cloud eingerichtet.
Im Rahmen der Datenarbeit legte ich Stammdaten wie Materialien, Stücklisten, Arbeitspläne, Ressourcen, Qualitäts- und Rückmeldedaten an und integrierte Maschinen- und IoT-Daten in die Prozesse. Diese Daten bildeten die Grundlage für die automatisierten Rückmeldungen und das Reporting. Ich nahm weitreichende Customizing-Maßnahmen an PODs, Planungsprozessen und Integrationsworkflows vor. Dabei stellte ich die konsistente Prozessintegration zwischen klassischem SAP PP und der cloudbasierten Produktionssteuerung sicher.
Zusätzlich beteiligte ich mich am Projektsizing und half, die relevanten Stakeholder argumentativ von den Vorteilen der SAP Digital Manufacturing Lösung zu überzeugen, sowohl in Bezug auf Effizienzgewinne als auch auf Transparenz in der Fertigung.
Eingesetzte Technologien: SAP Digital Manufacturing (SAP REO, SAP DM Insights), SAP Analytics Cloud, Machine Integration / Maschinenanbindung, Production Operator Dashboards (PODs), Cloud-Architektur und -Reporting, Customizing in SAP DM, Projektberatung, Stakeholdermanagement, Fiori, ABAP, SAP PP
SAP S/4HANA Schnittstellenintegration zu Osapiens BPT
Im Rahmen eines Projekts bei einem Kunden aus der Polstermöbelbranche war ich verantwortlich für die Konzeption und Implementierung einer Schnittstelle zwischen dem SAP S/4HANA System und der Osapiens Business Partner Transparency (BPT) Lösung. Ziel war es, eine reibungslose Kommunikation mit der Cloud-Plattform von Osapiens sicherzustellen, insbesondere im Hinblick auf die regulatorischen Anforderungen der EU-Entwaldungsverordnung (EUDR).
Zu Beginn des Projekts habe ich die Systemvoraussetzungen und Applikationsabhängigkeiten geprüft sowie notwendige Transporte (Osapiens Connector und BPT Packages) in das SAP-System importiert. Anschließend erfolgte die technische Basiskonfiguration, darunter SSL-Client-Zertifikatsmanagement über STRUST, die Einrichtung von RFC-Destinationen (SM59), das Einrichten von qRFC-Schedulern (SMQS) und die Konfiguration von Hintergrundjobs (SM36) für die Datenreplikation.
Parallel dazu habe ich die funktionale Konfiguration innerhalb des BPT-Moduls übernommen. Diese beinhaltete das Aktivieren relevanter BC-Sets, das Einpflegen der Cloud-Zugangsdaten, das Customizing systembezogener Applikationseinstellungen, sowie die Definition von Relevanz- und Filterkriterien für Geschäftspartner, Produkte und Einkaufsbelege. Darüber hinaus wurden spezifische Parameter für die EUDR-Konformität hinterlegt und das Monitoring via /PRI/SOS_MONITOR eingerichtet.
Neben der technischen Umsetzung habe ich die Aufwände des Projekts geschätzt, einen Projektplan erstellt und die Phasen Konzeption, Umsetzung, Test, Go-Live sowie Hypercare betreut. Besonders hervorzuheben ist die enge Abstimmung mit dem Kunden in der Hypercare-Phase, um eine stabile und performante Systemintegration sicherzustellen.
Eingesetzte Technologien: SAP S/4HANA, SAP NetWeaver, Osapiens BPT for SAP, SSL-Konfiguration, RFC-Destinationen, qRFC, Jobsteuerung, BC Sets, Zertifikatsmanagement, Projektplanung und Aufwandsschätzung
Konzeption und Durchführung einer prozessorientierten SAP SD/PP/MM/LE End-to-End-Schulung für den Order-to-Cash-Prozess mit Make-to-Order-Fertigungsintegration
Im Rahmen eines Schulungs- und Beratungsprojekts bei einem mittelständischen Fertigungsunternehmen in der Elektronikbranche wurde ein vollständiger, modulübergreifender Order-to-Cash (O2C)-Prozess unter S/4HANA analysiert, strukturiert und in einer praxisorientierten Prozesslandkarte abgebildet.
Ziel war es, die funktionale und technische Integration der SAP-Module SD, PP, MM, LE, WM, FI und CO im Kontext einer Make-to-Order (MTO)-Strategie transparent und didaktisch aufbereitet zu vermitteln.
Im Rahmen dieses Projekts habe ich eine modulübergreifende End-to-End-Prozesslandkarte für den Order-to-Cash-Prozess mit Fertigungsintegration konzipiert und umgesetzt – von der Kundenanfrage bis zum Warenausgang. Ich habe die beteiligten SAP-Module (SD, PP, MM, LE, WM, FI, CO) funktional und logisch miteinander verknüpft, um eine transparente Darstellung der Datenflüsse, Systemzustände und Abhängigkeiten entlang der Prozesskette zu ermöglichen. Zusätzlich habe ich komplexe SAP-Funktionalitäten wie Verfügbarkeitsprüfung (ATP), Bedarfsplanung (MRP), Sonderbestände, Kreditlimitprüfungen und Fertigungsauftragsverknüpfungen in verständlicher Form aufbereitet und vermittelt. Ich habe Schulungsinhalte so gestaltet, dass sowohl Prozessanwendende als auch Key User und Entscheidungstragende den Gesamtzusammenhang und die Auswirkungen einzelner Prozessschritte nachvollziehen konnten.
Das Ergebnis ist ein einheitliches Verständnis der Prozesskette bei allen Stakeholdern (Vertrieb, Produktion, Logistik, Versand).
Eingesetzte Technologien: SAP SD, SAP MM, SAP PP, SAP WM, SAP EWM, SAP LE, SAP FI, SAP CO, SAP QM, SAP S/4HANA, UML Aktivitätsdiagramm, Miro,
SAP Berechtigungs-Redesign
Im Rahmen des Projektes für den Kunden war die Aufgabe, ein umfassendes SAP Redesign durchzuführen. Ziel dieses Projektes war es, die IT-Sicherheit zu erhöhen und die Rollen sowie Verantwortlichkeiten innerhalb des Systems klar zu definieren.
Zunächst wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden eine detaillierte Konzeption erarbeitet. In mehreren Workshops wurden die bestehenden Prozesse analysiert und Schwachstellen identifiziert. Hierbei lag der Fokus besonders auf der Überprüfung und Anpassung der SAP Authorizations, um sicherzustellen, dass alle Berechtigungen den aktuellen Sicherheitsstandards entsprechen.
Ein wesentlicher Bestandteil des Projektes war der Einsatz von XITING XAMS, einem Tool zur Verwaltung und Überwachung von SAP-Berechtigungen. Mit Hilfe dieses Tools konnten potenzielle Sicherheitslücken identifiziert und geschlossen werden. Zudem wurden neue Rollen und Verantwortlichkeiten definiert und im System implementiert.
Als Berater war es meine Aufgabe, die Konzeption neuer Sicherheitsstandards zu unterstützen.
Eingesetzte Technologien: SAP Authorizations, SAP Berechtigungen, Xiting XAMS, SAP Security
Entwicklung und Einführung mobiler Scanner Apps zur Unterstützung der Lagerprozesse in SAP WM
Im Rahmen dieses Projekts war es das Ziel, die Lagerprozesse des Kunden durch die Entwicklung von Fiori Apps für mobile Handscanner effizienter zu gestalten. Im speziellen Fokus standen die Optimierung und Digitalisierung der Prozesse zur Umlagerung von Lagereinheiten, die Anzeige von Lagerinformationen sowie die Quittierung von Transportaufträgen in SAP WM. Diese Maßnahmen sollten die manuelle Dateneingabe reduzieren und die Genauigkeit der Bestandsführung erhöhen.
Meine Aufgaben waren es, die Projektumsetzung kurzfristig in der Umsetzung der Scanner-optimeirten mobilen App zu unterstützen. Mein Fokus lag auf der Optimierung der Anwendung für den Gebrauch auf Scannern und der Anbindung der Scanner-Eingabe (Scan-Funktion).
Eingesetzte Technologien: SAPUI5, ABAP, ABAP OO, SAP Fiori, JavaScript, XML, CSS, SAP WM, SAP EWM, oData v2
Entwicklung und Einführung mobiler Neptune-Applikationen für die Instandhaltung (SAP PM)
Das Ziel des Projektes war die Weiterentwicklung bestehender Applikationen für die mobile und webbasierte Instandhaltung. Es sollte eine benutzerfreundliche, auf Fiori basierende Anwendung geschaffen werden, die eine nahtlose Integration in die SAP-Landschaft gewährleistet.
Ich habe die Anwendungen mithilfe von Neptune weiterentwickelt und ein intuitives und modernes Fiori-Design umgesetzt. Zusätzlich habe ich eine SAP-nahe Anbindung an die HANA-Datenbank entwickelt, um die Daten effizient bereitzustellen und die Applikation vollständig in die bestehenden SAP-Prozesse zu integrieren. Dabei habe ich ABAP genutzt, um sicherzustellen, dass die Implementierung den SAP-Standards entspricht und langfristig wartbar bleibt.
Die Herausforderung bestand darin, die komplexen Anforderungen der Instandhaltungsprozesse in einer benutzerfreundlichen Oberfläche abzubilden und dabei die Performance und Skalierbarkeit der Anwendung sicherzustellen. Außerdem war eine präzise Abstimmung zwischen Frontend-Entwicklung in Neptune und Backend-Entwicklung mit ABAP notwendig, um eine reibungslose Datenanbindung zu gewährleisten.
Durch iterative Entwicklungsprozesse und regelmäßige Tests konnte ich sicherstellen, dass die Anwendung sowohl funktional als auch benutzerfreundlich ist. Die Verwendung von Neptune ermöglichte es, eine moderne UI umzusetzen, während die HANA-Anbindung mit ABAP effizient und den Standards entsprechend realisiert wurde. Enge Zusammenarbeit mit dem Kunden half dabei, die Anforderungen präzise zu erfassen und zielgerichtet umzusetzen.
Eingesetzte Technologien: Neptune, SAP UI5, Fiori, SAP PM, ABAP, HMTL, CSS, JavaScript, ABAP, ABAP OO, oDataV2
Duales Studium Wirtschaftsinformatik Sales & Consulting mit Praxis in der industriellen Automatisierung
Während meines dualen Studiums konnte ich vielseitige Praxiserfahrungen sammeln. Ich habe Schulungen für Kunden im Bereich industrielle Automatisierung durchgeführt, ein prototypisches Tool zur Roboterauswahl entwickelt und an der Optimierung interner Consultingprozesse gearbeitet, wobei ich eine Eingabemaske in VBA umgesetzt habe. Darüber hinaus habe ich eine interaktive Softwaredemo für ein industrielles Line Monitoring Tool mit dem Design-Tool Figma erstellt. In allen Praxisphasen war mein Schwerpunkt die industrielle Automatisierung und Digitalisierung über IoT-fähige Produkte und (mobiler) Software im Bereich der Produktion.
Im Rahmen meines Studiums war ich zudem ein Jahr Projektleiter für das laufende Projekt zur Digitalisierung vom Geschäftsprozessen an der DHBW-Mannheim. Ich habe ein Projektteam von 30 Personen geleitet. Gemeinsam haben wir Anmelde-, Verwaltungs- und Planungsprozesse der Universität digitalisiert und in der Auswahl neuer Technologien und Tools beraten. Ein Teilprojekt konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Offene Projektvorhaben wurden im laufenden Projektbetrieb und wie geplant an das nachfolgende Projektteam übergeben.
Eingesetzte Technologien: Java, VBA, UML, Microsoft Office, Figma, Industrie 4.0, Internet of Things (IoT), ITIL 4, SQL, Projektmanagement, SCRUM, Prince II, Android Studio, JavaScript, HMTL, CSS, Netzwerktechnologien, Machine Learning