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ABAP
SAP Logistik, EWM, LE, SD & MM
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Eine besondere Herausforderung besteht in der Kritikalität des Hochregallagers, dessen Ausfall die gesamte Produktion und Logistik des Kunden gefährden würde. Die Eigenentwicklung muss daher funktional vollständig zur SAP-Standardschnittstelle äquivalent sein, darf gleichzeitig keinerlei SAP-Standardcode kopieren oder modifizieren, um Lizenzkonflikte kategorisch auszuschließen, und muss einen jederzeit aktivierbaren Customizing-Switch enthalten, über den im Fehlerfall ohne Systemstop oder Transportauftrag auf die SAP-Standardlogik zurückgeschaltet werden kann. Hinzu kommt die strategische Anforderung, die WM-LSR-Modernisierung als eigenständiges Vorprojekt auf dem bestehenden ECC-System umzusetzen, um das Hochregallager-Risiko vollständig von der späteren S/4HANA-Migration zu entkoppeln.
In meiner Doppelrolle als Projektleiter und fachlicher Ansprechpartner (Senior Consultant) trage ich die Gesamtverantwortung für die fachliche, technische und organisatorische Steuerung des Projekts. Ich verantworte ein zweiköpfiges Beratungsteam, in dem ich die Doppelrolle aus Projektleitung und Senior Consultant einnehme und durch einen Professional Consultant unterstützt werde. Zu Projektbeginn verantworte ich die Erstellung des technischen Detailkonzepts, das die Zielarchitektur der Eigenentwicklung im Z-Namensraum vollständig beschreibt: Z-Tabellen für Konfiguration, Lagerplatz-Mapping, Fehler-Logging und Fallback-Steuerung, Z-IDocs als Pendants zu den abzulösenden SAP-Standard-IDocs sowie eine objektorientierte Z-Verarbeitungslogik in ABAP-Klassen und Funktionsbausteinen.
Über die fachliche Konzeption hinaus verantworte ich die klassische Projektleitung mit allen zugehörigen Aufgaben. Dazu zählen die Steuerung und Koordination des internen Projektteams, die enge Abstimmung mit den fachlichen und technischen Ansprechpartnern des Kunden, das Stakeholder-Management gegenüber Geschäftsführung und IT-Leitung sowie die Termin-, Qualitäts- und Budgetsteuerung über den gesamten Projektverlauf. Ich begleite den Kunden vom Erstgespräch und Kick-off über die Konzeptions- und Umsetzungsphase bis hin zu den Integrations- und Lasttests gegen das produktive LSR. Anschließend folgen die Go-Live-Umschaltung mit aktivierter Fallback-Absicherung sowie die Hypercare-Phase mit intensivem Monitoring und finaler Systemübergabe an den IT-Support des Kunden.
Durch die konsequent lizenzkonforme, S/4HANA-ready aufgebaute Eigenentwicklung wird der Kunde in die Lage versetzt, sein Hochregallager auch nach Auslaufen des SAP-Kompatibilitätspakets stabil und rechtssicher zu betreiben. Die strikte Entkopplung der Schnittstellen-Modernisierung von der späteren S/4HANA-Migration reduziert das Migrationsrisiko erheblich und schafft die Grundlage für eine nachgelagerte ERP-Migration ohne Beeinträchtigung des hochkritischen Lagerbetriebs.
Eine besondere Herausforderung bestand in der Sicherstellung der Datenqualität über den gesamten Migrationsprozess hinweg. Die Vertragsdaten wurden zunächst über systemeigene Reports aus IVM extrahiert und anschließend mithilfe eines vom Kunden bereitgestellten Python-Skriptes für die Übernahme in das SAP ECC aufbereitet. Vor der eigentlichen Migration mussten die aufbereiteten Datensätze durch Fachbereichsmitarbeiter der Bundesbank validiert und anschließend zur Migration freigegeben werden. Im Projektverlauf zeigte sich, dass der Validierungsaufwand auf Kundenseite deutlich höher war als ursprünglich angenommen und das initial vorgesehene Zeitfenster (Februar bis März 2026) unter dem bestehenden Vorgehen nicht einzuhalten war.
In meiner Rolle als Projektleiter auf Fachbereichsseite trug ich die Gesamtverantwortung für die fachliche Steuerung und termingerechte Umsetzung der Migration. Ich koordinierte ein 15-köpfiges Team aus eigenen Mitarbeitern, das die operative Migration der Verträge im SAP ECC verantwortete, und stimmte mich kontinuierlich mit den Fachbereichen der Bundesbank ab. Auf Grundlage des erkannten Engpasses erarbeitete ich gemeinsam mit dem Kunden ein angepasstes Projektvorgehen: Statt einer vorgelagerten Validierung der aufbereiteten Daten durch die Bundesbank wurden die Verträge nun direkt durch mein Team manuell aus IVM in das SAP ECC überführt und im Anschluss durch die Fachbereichsmitarbeiter der Bundesbank im Zielsystem geprüft. Dieses Vorgehen entlastete die Bundesbank spürbar, verlagerte den Schwerpunkt der Migrationsarbeit auf unsere Seite und ermöglichte eine deutlich stabilere Fortschrittssteuerung. Parallel verhandelte ich eine Verlängerung der Projektlaufzeit um einen Monat, um den durch das veränderte Vorgehen entstandenen Mehraufwand abzufangen.
Begleitend verantwortete ich die Steuerung des Datenflusses zwischen IVM, der Aufbereitung durch das Python-Skript und dem SAP ECC, koordinierte die manuelle Belegerfassung im Team und sicherte über kontinuierliches Qualitätsmanagement die Konsistenz der migrierten Verträge ab. Durch die enge Abstimmung mit den Fachbereichen der Bundesbank und die zielgerichtete Anpassung des Projektvorgehens konnte der vollständige Vertragsbestand von rund 2.000 Verträgen erfolgreich in das SAP ECC migriert und das Projektziel innerhalb des angepassten Zeitrahmens erreicht werden. Damit wurde eine wesentliche Voraussetzung für die nachgelagerte S/4HANA-Migration der Bundesbank geschaffen.
Im Rahmen des Projekts konzipierte ich die Lagerprozesse ganzheitlich unter Berücksichtigung der fachlichen Anforderungen sowie der Standardprozesse des SAP EWM, mit dem klaren Fokus auf eine temporäre, aber nachhaltig tragfähige Lösung. Darauf aufbauend verantwortete ich die Implementierung der definierten Prozesse im System. Ein wesentlicher Bestandteil meiner Tätigkeit war die Integration des dezentralen SAP EWM in die bestehende SAP ECC-Systemlandschaft. Hierbei übernahm ich sowohl das Customizing im EWM als auch die notwendigen Anpassungen in den Modulen SD, LE und MM, um eine durchgängige und konsistente End-to-End-Prozesskette für den Übergangszeitraum sicherzustellen.
In meiner Rolle als Projektleiter IT trug ich die Gesamtverantwortung für die technische und fachliche Umsetzung der Übergangslösung. Neben der Konzeption und Implementierung führte ich Funktionstests durch, bereitete die Systeme auf die Fachbereichstests vor und begleitete diese bis zur erfolgreichen Abnahme. Ergänzend stellte ich die entwickelten Lagerprozesse den Fachbereichen vor und führte Schulungen durch, um einen reibungslosen operativen Einsatz während der Übergangsphase zu gewährleisten.
Nach Abschluss der Testphase begleitete ich den Go-Live der temporären Lagerverwaltungslösung und unterstützte den operativen Betrieb in der anschließenden Hypercare-Phase. Durch die konsequent standardnahe, skalierbare Umsetzung der Prozesse konnte SAP EWM erfolgreich als stabile Übergangslösung etabliert und der laufende Lagerbetrieb bis zur Realisierung der finalen Zielarchitektur abgesichert werden.
Das Lager verfügte über eine komplexe Automatisierungslandschaft, darunter Paletten- und Behälterfördertechnik sowie ein Autostore-System. Neben der technischen Implementierung bestand die besondere Herausforderung darin, die neu definierten Lagerprozesse zuverlässig und standardnah sowohl im SAP EWM als auch in der Integration zum ERP-System abzubilden und dabei einen stabilen, hoch performanten Lagerbetrieb sicherzustellen.
Zu Projektbeginn führte ich gemeinsam mit den beteiligten Teams Workshops zur Prozessaufnahme und Zielprozessdefinition durch. Darauf aufbauend erstellte ich die fachlichen und technischen Konzepte zur Integration des dezentralen EWM in die bestehende SAP ECC‑Systemlandschaft. In meiner Rolle leitete ich die Umsetzung auf ERP-Seite und verantwortete das Customizing in den Modulen MM, SD und LE sowie die Konfiguration der IDoc‑Schnittstellen für den Stammdatenaustausch.
Parallel leitete ich das Grundcustomizing im EWM und führte es in wesentlichen Teilen selbst durch. Dazu gehörten unter anderem die Einrichtung der Lagerstruktur, die Definition und das Mapping von Beleg- und Positionsarten, die Konfiguration von Queues und Ressourcen sowie sämtliche Einstellungen für die technische und prozessuale Anbindung an das SAP ECC. Zusätzlich koordinierte ich externe Implementierer und stimmte mich regelmäßig mit allen beteiligten Teams ab, um eine konsistente End-to-End-Prozesskette sicherzustellen.
Ein wesentlicher Fokus lag auf dem Testmanagement. Ich definierte Testfälle, führte Funktionstests durch und begleitete die integrativen Tests bis zur Abnahme. Im Vorfeld des Go-Lives bereitete ich die Fachbereiche durch gezielte Key-User-Trainings auf den Produktivbetrieb vor. Während des Go-Lives begleitete ich die Anwender vor Ort, unterstützte aktiv die operative und technische Steuerung des Lagerbetriebs und fungierte als zentrale Ansprechperson für Fachbereich und IT. Die anschließende Hypercare-Phase wurde bewusst ohne klassisches Ticketing organisiert, da das Projektteam direkt vor Ort verfügbar war und Anliegen unmittelbar aufgenommen und gelöst werden konnten.
Der Go-Live verlief ohne größere Störungen und markierte die erstmalige Einführung von SAP EWM beim Kunden. Dadurch wurde ein skalierbares, release-fähiges System geschaffen, das sich nahtlos in die bestehende Systemarchitektur integriert, erstmals die eigenständige Abwicklung des E-Commerce ermöglicht, Kapazitäten externer Logistikdienstleister überflüssig macht und entsprechende Kosten einsparen kann. Gleichzeitig sorgt die hohe Automatisierung für verkürzte Durchlaufzeiten im Lager, wodurch Bestellungen schneller bearbeitet und der Versand an den Endkunden beschleunigt wird.
Die zentrale Herausforderung bestand darin, eine neue API-basierte Schnittstelle zu konzipieren und umzusetzen, da für die geplanten Anwendungsfälle keine bestehende Standardintegration genutzt werden konnte.
In meiner Rolle als IT-Projektleiter im SAP-Umfeld war ich verantwortlich für die fachliche und technische Konzeption sowie die Gesamtkoordination der Umsetzung. Zu Beginn habe ich Workshops mit den beteiligten Fachbereichen durchgeführt, um die benötigten Daten, Prozesse und Integrationsanforderungen gemeinsam zu erarbeiten. Darauf aufbauend erfolgten die Analyse und Definition der relevanten Datenflüsse sowie die eindeutige Bestimmung der jeweiligen Datenherkunft im SAP ECC.
Auf Basis dieser Ergebnisse habe ich die fachlich-technische Spezifikation der API-Schnittstelle zwischen SAP ECC und SAP Emarsys erstellt und das Implementierungsteam fachlich geführt. Neben der Koordination der Umsetzung habe ich Funktionstests durchgeführt, die Fachbereichstests begleitet und die End-to-End-Tests der gesamten Prozesskette verantwortet, um eine stabile und reibungslose Integration sicherzustellen. Abschließend habe ich den Go-Live sowie die Hypercare-Phase begleitet und als zentraler Ansprechpartner für technische und prozessuale Fragestellungen fungiert. Die enge Zusammenarbeit mit weiteren IT- und Fachbereichsteams war dabei ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Projektes.
Im Projekt war ich als Projektmitarbeiter tätig und übernahm die Hauptverantwortung für die Konzeption sowie die fachlich‑technische Umsetzung der Schnittstelle zwischen SAP ECC und den externen Logistiksystemen. Dazu konzipierte ich die End‑to‑End‑Prozesse für den Datenaustausch und erstellte die zugehörigen technischen Spezifikationen für die angebundenen Dienstleister. Die Kommunikation erfolgte über IDoc‑Schnittstellen, wobei SAP PO als Middleware zur Orchestrierung und Absicherung der Nachrichtenflüsse eingesetzt wurde.
Zusätzlich verantwortete ich das Customizing im SAP ECC zur Einrichtung und Abbildung der neuen Werke. Dies umfasste Anpassungen in den Modulen SD, LE und MM, um sowohl B2B‑ als auch B2C‑Prozesse systemseitig korrekt zu unterstützen. Dabei stellte ich sicher, dass die logistischen und vertrieblichen Abläufe sauber voneinander getrennt waren und dennoch konsistent in die bestehende Systemlandschaft integriert wurden.
Ein weiterer Schwerpunkt meiner Tätigkeit lag im End‑to‑End‑Testing der logistischen Prozesse. Ich begleitete die Tests von der Auftragserzeugung im SAP ECC bis zur Rückmeldung der Bewegungsdaten aus den externen Logistiksystemen und stellte so eine stabile und reibungslose Integration sicher.
Das im Projekt entwickelte fachliche und technische Vorgehen wurde anschließend bei drei weiteren Aufschaltungen externer Logistikdienstleister erfolgreich wiederverwendet. In diesen Folgeprojekten wurde jeweils ein einzelnes Werk für die B2C‑Abwicklung integriert, wodurch das etablierte Konzept effizient skaliert und standardisiert eingesetzt werden konnte.
Während des gesamten Projekts arbeitete ich eng mit internen Fachbereichen, SAP‑Teams sowie externen Dienstleistern zusammen, um eine erfolgreiche und stabile Anbindung der Logistikpartner zu gewährleisten.