Ausgewählte Projekte
S/4HANA-Modernisierung eines USt-Id-Prüftools (Business Partner & BZSt REST-API)
Ziel des Projekts war es, ein bestehendes Tool zur Prüfung von Umsatzsteuer-Identifikationsnummern für den Einsatz in SAP S/4HANA zukunftssicher zu modernisieren. Dabei sollte die Lösung sowohl im Tagesgeschäft (z. B. bei Anlage/Änderung von Stammdaten und im Belegprozess) als auch in Qualitätssicherungs- und Kontrollszenarien (Massentests und On-Demand-Prüfungen) zuverlässig einsetzbar sein. Gleichzeitig war die Ablösung veralteter technischer Komponenten erforderlich, um die Schnittstelle langfristig wartbar und erweiterbar zu gestalten.
Ich habe als Hauptumsetzer die komplette Logik von der klassischen Debitoren-/Kreditorenwelt auf das Business-Partner-Konzept umgebaut und die Verarbeitung der relevanten Stammdaten konsequent auf Business Partner ausgerichtet. Dazu habe ich die Implementierung objektorientiert neu strukturiert, Verantwortlichkeiten sauber getrennt und die Prüfstrecke so aufgebaut, dass Erweiterungen (z. B. zusätzliche Regeln, neue Prüfvarianten oder Ausgabekanäle) ohne tiefgreifende Änderungen am Kern möglich sind. Im Anschluss habe ich die bisherige XML-RPC-Kommunikation abgelöst und die Anbindung auf die offizielle REST-API des BZSt umgestellt. Hierzu habe ich die technische Integration umgesetzt, die Schnittstelle in das Programm eingebunden und die Rückmeldungen der API vollständig ausgewertet. Sämtliche Response-Felder und Statusinformationen habe ich fachlich korrekt gemappt, im Code interpretiert und so aufbereitet, dass die Ergebnisse je nach Ausführungsart (Einzelprüfung, Prozessprüfung oder Massentest) nachvollziehbar und robust verarbeitet werden können.
Eingesetzte Technologien: SAP S/4HANA, ABAP OO, Business Partner (BP), REST-API, HTTP/REST-Integration, Refactoring, Schnittstellen-Mapping, Stammdatenvalidierung
Automatisierte Niederstwertbewertung inkl. Reporting und Fortschreibung in SAP
Ziel des Projekts war es, die Niederstwertbewertung für frei wählbare Zeitspannen transparenter und deutlich effizienter zu gestalten. Der Kunde benötigte eine Lösung, mit der sich Materialien gezielt analysieren lassen, inklusive korrekter Bewertung unter Berücksichtigung von Abschlägen und gleichzeitig auf einen Blick ersichtlich ist, welcher Absatz und welcher Gewinn im betrachteten Zeitraum erzielt wurde. Zusätzlich sollte der manuelle Aufwand reduziert werden, indem relevante Werte automatisiert fortgeschrieben und direkt in die Bewertung übernommen werden.
Als Hauptansprechpartner für den Kunden habe ich die fachliche und technische Umsetzung verantwortet und die Abstimmungen sowie Umsetzungstermine gesteuert. Auf Basis der Anforderungen habe ich einen ABAP-Report konzipiert und implementiert, der die Bewertung ausgewählter Materialien für definierbare Zeitspannen aufbereitet und die relevanten Kennzahlen zu Absatz und Gewinn übersichtlich darstellt. Ergänzend habe ich eine automatische Fortschreibung der ermittelten Werte umgesetzt, sodass diese ohne manuellen Aufwand in die Bewertung einfließen und Folgeprozesse konsistent bleiben.
Im Zuge dessen habe ich zudem Anpassungen an der Ermittlung des letzten Zugangswerts vorgenommen: In der Transaktion MRN0 habe ich eine landesspezifische Logik implementiert und eigenes Customizing ergänzt, um die Behandlung abhängig von der Länder-Einstellung flexibel zu steuern. Zusätzlich habe ich einen automatischen Niederstwertvergleich integriert, der beim Speichern von Materialdaten die erforderlichen Niederstwertinformationen automatisiert fortschreibt.
Eingesetzte Technologien: ABAP / ABAP OO, SAP MM/SD (Faktura-/Belegumfeld), ALV-Reporting, Customizing (landesspezifische Logik), Automatischer Niederstwertvergleich, automatische Fortschreibung, Anforderungsmanagement, Stakeholder- und Terminsteuerung
Integration eines Artikelgruppen-Konzepts in SAP CCM
Ziel des Projektes war es, ein neues, kundenspezifisches Konzept zur Einordnung von Artikeln (Artikelgruppen) so in das SAP Condition Contract Management (CCM) zu integrieren, dass die Artikel konsistent in Produktgruppen sortiert werden können und die Anwender in den CCM-Prozessen eine deutlich einfachere, geführte Pflege erhalten. Dabei sollte das Konzept nicht nur im CCM selbst funktionieren, sondern durchgängig in die relevanten SD-Belege, Abrechnungsdaten und Konditionslogiken einfließen.
Ich habe als Hauptumsetzer die fachlich-technischen Konzepte erarbeitet und die neue Logik in die bestehenden CCM-Prozesse integriert. Dafür habe ich die Artikelgruppen in der Umsatzbasis angepasst und so erweitert, dass sie aus der Faktura zuverlässig ausgelesen werden können. Um die Datenbasis sauber und automatisiert aufzubauen, habe ich einen Report entwickelt, der die Artikelgruppen regelbasiert in den SD-Positionstabellen VBAP und VBRP befüllt. Zusätzlich habe ich die Artikelgruppen in den Konditionssätzen ergänzt, um die Merkmale auch im Pricing und in der vertraglichen Konditionsermittlung nutzbar zu machen.
Für eine bessere User Experience habe ich eine Logik umgesetzt, die Feldkombinationen automatisch auf Basis der Artikelgruppen vorbelegt. Dadurch wurden manuelle Eingaben reduziert und Fehlpflegen vermieden. Die Umsetzung habe ich fachlich abgestimmt, technisch implementiert und durch Tests in den relevanten End-to-End-Szenarien erfolgreich validiert. Abschließend habe ich das neue Artikelgruppen-Konzept auch auf die bestehende kundeneigene Custom-Logik für abweichende Staffeln übertragen, bei der Bonusberechnungen auf anderen Umsätzen basieren können als auf der eigentlichen Umsatzgrundlage, und diese Logik entsprechend erweitert und stabil in die CCM-Verarbeitung eingebettet.
Eingesetzte Technologien: SAP CCM (Condition Contract Management), SAP SD, ABAP, Umsatzbasis, Konditionssätze/Pricing, Custom Logik (Staffeln/Bonus)
Stabilisierung und Erweiterung der IDoc-basierten Auftragserstellung
Ziel des Projekts war es, die Auftragserstellung auf Basis eingehender IDocs in SAP S/4HANA fachlich zu stabilisieren und so zu erweitern, dass Aufträge konsistent angelegt, automatisch angereichert und Sonderfälle zuverlässig behandelt werden. Dadurch sollten manuelle Nacharbeiten im Vertriebsprozess reduziert und eine höhere Prozesssicherheit in der Auftragsanlage erreicht werden.
Ich war Hauptansprechpartner für die Umsetzung und habe die bestehende Auftragserstellungslogik für ORDERS/ORDERS05 überarbeitet und strukturiert erweitert. Im Rahmen der IDoc-Verarbeitung habe ich kundenspezifische Ereignisse implementiert, die abhängig von Feldwerten im IDoc automatische Vorbelegungen auslösen und die Auftragserstellung gezielt steuern. Für die Variantenkonfiguration (VC/LO-VC) habe ich eine Logik umgesetzt, die die Variantenfindung standardisiert anstößt, gleichzeitig aber für definierte Auftragsarten explizit ausnimmt, um fachliche Sonderprozesse sauber abzubilden.
Zusätzlich habe ich eigene RFC-fähige Funktionsbausteine bereitgestellt, um wiederverwendbare Prüf- und Ableitungslogik zu kapseln und Sonderfälle robust in die Prozesskette zu integrieren. Für die Anforderung einer Auftragsfixierung nach der SD-Verfügbarkeitsprüfung (ATP-Check) habe ich einen Custom Report entwickelt, der Aufträge gemäß den Kundenwünschen nach dem ATP-Lauf gezielt fixiert und damit eine verlässliche Grundlage für die weitere Abwicklung schafft. Darüber hinaus habe ich die IDoc-Verarbeitung in weiteren Punkten ergänzt, unter anderem bei der Übergabe und Verarbeitung von Incoterms sowie bei der Übernahme zusätzlicher, kundenspezifisch übertragener Daten. Hierfür habe ich auch eigene IDoc-Segmente integriert, um erforderliche Informationen strukturiert in den Auftrag zu bringen.
Eingesetzte Technologien: SAP S/4HANA, ABAP, IDoc, ORDERS, ORDERS05, SAP SD, RFC-fähige Funktionsbausteine, ATP-Check (Verfügbarkeitsprüfung), Variantenkonfiguration (VC/LO-VC), Custom Report, Incoterms
Einführung einer zentralen Loftware Label-Drucklösung mit SAP-Integration
Ziel des Projekts war es, eine zentrale Label-Drucklösung mit Loftware einzuführen und so den Etikettendruck zu standardisieren, zu automatisieren und zuverlässig mit Stammdaten sowie Bewegungsdaten aus SAP zu versorgen. Dafür sollten Etikettenlayouts initial aufgebaut und die Datenbereitstellung aus SAP so gestaltet werden, dass Etiketten ereignis- bzw. prozessgetriggert ohne manuelle Nacharbeit erzeugt und versendet werden können.
Ich habe die Loftware-Einrichtung und Konfiguration übernommen und die End-to-End-Anbindung an das SAP-System umgesetzt. Dazu habe ich die Schnittstelle zwischen SAP und Loftware aufgebaut, die erforderlichen Datenquellen in SAP identifiziert und die Logik implementiert, um alle benötigten Etiketteninformationen automatisiert zusammenzustellen. Auf dieser Basis habe ich die ersten Etikettenlayouts erstellt, die Feldzuordnung (Mapping) definiert und die Befüllung der Etiketten mit den gewünschten SAP-Daten sichergestellt. Zusätzlich habe ich den Einführungsprozess fachlich und technisch begleitet, von der Abstimmung der Datenanforderungen über Tests und Fehleranalysen bis zur Stabilisierung der automatisierten Etikettenausleitung im Regelbetrieb.
Eingesetzte Technologien: SAP (ECC/S/4), ABAP, Schnittstellenentwicklung (SAP ↔ Loftware), Label-Design/Template-Konfiguration (Loftware), Mapping & Datenmodellierung, Prozess-/Schnittstellentests, Customizing/Applikationskonfiguration
Migration einer HTML5 App in das Kundensystem
Im Rahmen dieses Projekts wurde eine bestehende HTML5-Anwendung in das Kundensystem migriert, um eine nahtlose Integration mit der bestehenden SAP-Landschaft sicherzustellen. Ziel war es, die Anwendung in das Business Application Studio zu überführen und die zugehörigen Services im SAP-System bereitzustellen und anzupassen.
Meine Aufgabe umfasste die vollständige Migration der App in das Business Application Studio sowie die Integration und Anpassung der erforderlichen SAP-Services. Dazu gehörte die Verknüpfung der Services mit der Anwendung, um eine reibungslose Kommunikation zwischen Frontend und Backend zu gewährleisten. Darüber hinaus habe ich die zusätzlich entstandenen Kundenanforderungen an die Anwendung umgesetzt und die erforderlichen Änderungen an den zugrunde liegenden ABAP-Methoden vorgenommen. Während der Implementierung habe ich auftretende Fehler analysiert und behoben, um die Stabilität und Performance der App sicherzustellen.
Eingesetzte Technologien: SAP Business Application Studio, HTML5, SAP UI5, ABAP, OData Services, SAP Gateway, SAP Fiori
Recherche und Erstellung einer Anleitung zur Teilfakturierung mit Anzahlungsabrechnung in SAP
Ziel des Projektes war es, dem Kunden eine detaillierte und umsetzbare Anleitung zur Teilfakturierung mit Anzahlungsabrechnung in SAP bereitzustellen. Der Kunde hatte Bedarf an einer Lösung, um Anzahlungen effektiv in die Fakturierung zu integrieren und deren Nachverfolgung sicherzustellen.
Im Rahmen dieses Projektes habe ich eine umfassende Recherche zu den relevanten SAP-Funktionalitäten durchgeführt und daraus eine Schritt-für-Schritt-Anleitung erstellt. Diese deckte alle wesentlichen Prozesse ab, einschließlich der Erstellung von Fakturierungsplänen, der Konfiguration von Konditionsarten (z. B. AZWR), der Buchung von Anzahlungen sowie der Nachverfolgung von Restbeträgen. Darüber hinaus wurden die notwendigen Schritte zur Integration in das Finanzbuchhaltungsmodul (FI) beschrieben. Meine Arbeit lieferte dem Kunden eine klare Grundlage, um die Anforderungen an eine Teilfakturierung in der bestehenden Systemlandschaft umzusetzen.
Eingesetzte Technologien: SAP SD, SAP FI
Anpassung und Optimierung von SAP-Workflows
Im Rahmen dieses Projekts habe ich den bestehenden SAP-Workflow des Kunden analysiert, angepasst und erweitert, um spezifische Anforderungen zu erfüllen. Der ursprüngliche Workflow entsprach nicht mehr den gewünschten Geschäftsprozessen und erforderte eine Optimierung der Bestelllogik sowie eine Fehlerbehebung bestehender Probleme.
Meine Aufgabe umfasste die Anpassung und den Umbau des Workflows, wobei ich mich intensiv mit dem Coding und der dahinterliegenden Logik auseinandersetzte. Dabei wurden entscheidende Änderungen an der Bestellverarbeitung vorgenommen, um den Prozess effizienter und transparenter zu gestalten. Zusätzlich habe ich diverse Bugs im Workflow identifiziert und behoben, wodurch die Stabilität und Zuverlässigkeit des Systems deutlich verbessert wurde.
Eingesetzte Technologien: SAP Workflows, ABAP
Proof of Concept: Migration von Cloud-Infrastruktur zu Infrastructure as Code
In diesem Projekt habe ich ein Konzept und einen Proof of Concept (PoC) für die Migration der bestehenden Cloud-Infrastruktur, die im Unternehmen mit Microsoft Azure abgebildet wurde, zu einer Infrastructure-as-Code-Lösung (IaC) entwickelt. Ziel war es, die zukünftige Verwaltung und Automatisierung der Infrastruktur zu erleichtern.
Ich habe die bestehende Cloud-Infrastruktur analysiert und darauf aufbauend ein Konzept zur Abbildung dieser in IaC ausgearbeitet. Im Proof of Concept habe ich exemplarisch Cloud-Ressourcen manuell in Terraform modelliert, um den geplanten Ansatz zu veranschaulichen. Dieser PoC diente als Grundlage für die Diskussion und Validierung des Konzeptes durch Stakeholder und zeigte, wie die Transformation der Infrastruktur zu IaC im Detail umgesetzt werden könnte. Ergänzt wurde die Arbeit durch eine Dokumentation, die den Konzeptansatz, die Implementierungsschritte und Empfehlungen für die vollständige Migration enthielt.
Eingesetzte Technologien: Microsoft Azure, Terraform
Duales Studium Wirtschaftsinformatik Sales & Consulting
Im Rahmen meines dualen Studiums konnte ich an mehreren Projekten praktische Erfahrungen sammeln, darunter die Einführung eines Projektportfoliomanagement-Tools (PPM) und die Migration der Kommunikationsplattform von Skype zu Microsoft Teams. Ziel war es, die digitale Zusammenarbeit zu verbessern und die Effizienz der internen Prozesse zu steigern.
Zu meinen Aufgaben gehörte die Unterstützung im Projektmanagement, die Analyse bestehender Prozesse und die Erarbeitung von Optimierungskonzepten basierend auf Lean-Management-Prinzipien. Für die technischen Anforderungen setzte ich Umsetzungen mit C# und Windows Forms ein, um maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln.
Eingesetzte Technologien: C#, Windows Forms, Microsoft Teams, Lean Management, Projektmanagement-Tools, Prozessanalyse und -optimierung, PowerBI