Ausgewählte Projekte
Konzeption Clean Core Schulung
Ziel des Projektes war es, SAP-Entwickler:innen mit den Konzepten, Leitlinien und Best Practices des SAP Clean Core vertraut zu machen und sie in die Lage zu versetzen, zukunftsfähige, wartbare und update-stabile Erweiterungen im SAP-S/4HANA-Umfeld zu konzipieren und umzusetzen.
Im Rahmen des Projektes war ich an der Konzeption und inhaltlichen Ausgestaltung einer Schulung zum Thema SAP Clean Core und ABAP-Entwicklungen beteiligt. Dabei wirkte ich an der Strukturierung der Schulungsinhalte entlang der SAP-Clean-Core-Guidelines sowie des 4-Level-Modells zur Erweiterbarkeit mit.
Ein Schwerpunkt lag auf der fachlichen Aufbereitung zentraler Clean-Core-Konzepte, insbesondere der Trennung von Kern und Erweiterungen, der Nutzung freigegebener APIs und Schnittstellen sowie der Einordnung moderner ABAP-Entwicklungsansätze im SAP-S/4HANA- und SAP-BTP-Kontext. Zudem wurden Best Practices zur Bewertung bestehender Eigenentwicklungen und zur schrittweisen Modernisierung von Legacy-Code berücksichtigt.
Durch die klar strukturierte Schulung erhielten die Teilnehmenden ein fundiertes Verständnis der SAP-Clean-Core-Strategie und deren Relevanz für S/4HANA-Transformationen. Dies schuf eine belastbare Grundlage für zukunftssichere Eigenentwicklungen, reduzierte Risiken bei Upgrades und unterstützte eine nachhaltige Systemarchitektur.
Eingesetzte Technologien: SAP Clean Core Prinzipien & Guidelines, SAP S/4HANA, ABAP Cloud & modernes ABAP
KI Voicebot für Krankmeldungen
Ziel des Projektes war die Automatisierung des Krankmeldungsprozesses für mehrere hundert Produktionsmitarbeitende ohne eigenen SAP-Systemzugang. Zuvor erfolgte die Abmeldung über eine zentrale Rufnummer, die ab den frühen Morgenstunden personell besetzt sein musste, um die Verfügbarkeiten für den Schichtbetrieb sicherzustellen. Um diese manuellen Aufwände zu reduzieren und eine 24/7-Erreichbarkeit zu gewährleisten, wurde die Einführung eines KI-basierten Voicebots beauftragt. Der Kunde benötigte eine Lösung, die Sprachdaten strukturiert erfasst und diese ohne manuellen Zwischenschritt direkt in das führende HR-System überträgt.
Im Rahmen des Projektes war ich in die fachliche und organisatorische Begleitung der Einführung eines KI-basierten Voicebots eingebunden. Ich nahm regelmäßig an Projekt- und Abstimmungsterminen mit Fachbereich, IT und externen Beteiligten teil und wirkte an der inhaltlichen Abstimmung der Anforderungen sowie der weiteren Projektplanung mit.
Ein wesentlicher Bestandteil meiner Tätigkeit war die Aufbereitung und Kommunikation des Projektstatus. Hierzu erstellte ich konsolidierte Status-Updates für alle relevanten Stakeholder, einschließlich Informationen zu Projektfortschritt, offenen Punkten, Risiken sowie budgetrelevanten Aspekten. Dadurch wurde eine transparente Entscheidungsgrundlage für das Projektmanagement und die beteiligten Fachbereiche geschaffen.
Darüber hinaus erarbeitete ich mir einen fundierten Überblick über die End-to-End-Architektur der Lösung, bestehend aus der NLP-basierten Voicebot-Komponente, der Middleware-Anbindung über MuleSoft sowie der automatisierten Verbuchung im SAP-HCM-System. Dieses Architekturverständnis nutzte ich zur Einordnung technischer Abhängigkeiten und zur strukturierten Kommunikation gegenüber Projekt- und Stakeholderkreisen.
Die technische Umsetzung erfolgte durch die Integration einer NLP-basierten Voicebot-Lösung, die über Mulesoft an das SAP HCM angebunden wurde. Der Bot nimmt die Krankmeldung telefonisch entgegen, extrahiert die relevanten Daten und übergibt diese über die Middleware-Schnittstelle zur automatischen Verbuchung an das Backend-System.
KI-Voicebot – Konzeption SAP-Backend für Krankmeldungen
Ziel des Projektes war die Einführung eines KI-basierten Voicebots zur automatisierten Entgegennahme von Krankmeldungen und deren medienbruchfreien Übergabe in das SAP-HR-System. Dadurch sollten manuelle Aufwände reduziert, Fehlerquellen minimiert und eine durchgängige 24/7-Erreichbarkeit für Produktionsmitarbeitende ohne SAP-Systemzugang sichergestellt werden.
Im Projekt verantwortete ich die fachliche Anforderungsaufnahme mit externen Stakeholdern und der externen Projektleitung sowie die konzeptionelle Ausgestaltung der Lösung. Dabei strukturierte und präzisierte ich die fachlichen Anforderungen an den automatisierten Krankmeldungsprozess, einschließlich der zu erfassenden Daten, Prozesslogiken, Statusmodelle und fachlichen Prüfregeln.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Konzeption des End-to-End-Prozesses von der telefonischen Krankmeldung über den KI-basierten Voicebot bis zur Übergabe der Informationen an das SAP-HCM-Backend. Hierbei stellte ich sicher, dass fachliche Anforderungen wie Nachvollziehbarkeit, Transparenz, Fehlerbehandlung und revisionssichere Verarbeitung berücksichtigt wurden.
Darüber hinaus erarbeitete ich ein konzeptionelles Verständnis der Backend-Verarbeitung im SAP-HCM-Umfeld und stimmte die fachlichen Anforderungen eng mit der technischen Umsetzung ab. Auf dieser Basis fungierte ich als Schnittstelle zwischen Fachbereich, Projektleitung und Entwicklung, um eine konsistente und umsetzbare Lösung sicherzustellen.
Angebotserstellung und Konzeption für die Vorstudie
Konzeption einer S/4HANA-Vorstudie aufbauend auf einem bereits durchgeführten Readiness Check
Analyse der bestehenden SAP-R/3-Landschaft mit Fokus auf FI/SD, selektive HR-Nutzung sowie umfangreichen Custom-Code-Anteilen
Berücksichtigung von Schnittstellen zu Drittsystemen und Add-ons (u. a. Dokumenten- und Flächenmanagement)
Bewertung eines Brownfield-Ansatzes mit minimal-invasiver Migration und selektivem Einsatz von SAP Fiori
Methodische Ausgestaltung des Vorgehens (Interviews, Workshops, Konsolidierung der Ergebnisse,
Ergebnis:
Grobkonzepte und Zielarchitektur als Basis für Aufwandsschätzungen
Klare Definition von Arbeitspaketen, Meilensteinen und Ergebnissen der Vorstudie
Konzeption und Durchführung eines SAP-Fiori-Enablement-Webinars zur S/4HANA-Transformation
Im Rahmen des Projektes verantwortete ich die konzeptionelle Ausgestaltung eines Enablement-Webinars zur Einführung von SAP Fiori im S/4HANA-Umfeld. Hierzu entwickelte ich eine inhaltliche Struktur, die sowohl technologische Grundlagen als auch prozessuale und organisatorische Aspekte der Fiori-Einführung adressierte.
Ein Schwerpunkt lag auf der inhaltlichen Konzeption der Webinarinhalte, einschließlich der Einordnung von SAP Fiori in die S/4HANA-Zielarchitektur, der Darstellung möglicher Einführungsstrategien sowie der Identifikation von Mehrwerten für Fachbereiche und Endanwender. Ergänzend erarbeitete ich eine Ideensammlung zu praxisnahen Einsatzszenarien, die als Diskussions- und Entscheidungsgrundlage für den Kunden diente.
Darüber hinaus konzipierte und begleitete ich eine Kundenumfrage zur Fiori-Umstellung, um den aktuellen Reifegrad, Erwartungen und potenzielle Hemmnisse bei der Einführung zu erfassen. Die Ergebnisse wurden strukturiert ausgewertet und zur Ableitung konkreter Handlungsfelder für die weitere Transformationsplanung herangezogen.
Konzeption SAP S/4HANA & Systemkonsolidierung
Ziel des Projektes war es, eine fundierte Management-Entscheidungsgrundlage für eine SAP-S/4HANA-Transformation und die Konsolidierung der bestehenden Systemlandschaft zu schaffen. Dabei sollten ein klares Zielbild, mögliche Migrationsszenarien sowie der Mehrwert einer strukturierten Vorstudie transparent dargestellt werden.
Im Rahmen eines Presales-Projektes verantwortete ich die konzeptionelle und inhaltliche Erstellung einer Management-Präsentation zur SAP-S/4HANA-Transformation und Systemkonsolidierung. Der Fokus lag auf der strukturierten Aufbereitung komplexer fachlicher und technischer Zusammenhänge für ein Management- und Entscheiderpublikum.
Ich konzipierte die Inhalte zur Ausgangssituation der bestehenden Systemlandschaft, einschließlich der heterogenen ERP- und Logistiksysteme, sowie zur Ableitung eines konsolidierten Zielbildes mit SAP S/4HANA als Finance- und Konsolidierungs-Hub und klar definierten Satellitensystemen.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der inhaltlichen Ausgestaltung eines Vorgehensmodells für eine S/4HANA-Vorstudie, inklusive:
Strukturierung des IST-Stands (Prozesse und Systemlandschaft),
Ableitung einer Ziel-Vision unter Berücksichtigung von Konzernstandards und Governance,
Darstellung und Bewertung möglicher Migrations- und Umsetzungsszenarien (Greenfield, Brownfield, hybride Ansätze).
Darüber hinaus bereitete ich die Nutzenargumentation einer programmfähigen Roadmap auf, die als Grundlage für konkrete Umsetzungsprojekte dienen kann, und stellte eine konsistente, qualitativ hochwertige Präsentationsbasis für Kundentermine und interne Abstimmungen sicher.
Einführung eines DMS-Systems zur Digitalisierung interner Geschäftsprozesse Kunde: Bau- und Infrastrukturgruppe
Ziel des Projektes war die unternehmensweite Einführung eines Dokumentenmanagementsystems (DMS), um die dezentrale Ablage und Bearbeitung von Dokumenten zu zentralisieren, Versionierung und Zugriffsrechte systemseitig zu steuern und so die digitale Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe nachhaltig zu verbessern. Dabei sollte die Lösung skalierbar sein und mit bestehenden Prozessen und Systemen integriert werden können.
Im Rahmen des Projekts habe ich die fachlichen Anforderungen in enger Abstimmung mit den internen Fachbereichen aufgenommen und dokumentiert. Die Pflege und Koordination der technischen Umsetzung erfolgte über DevOps. In meiner Rolle war ich als Projektleiter war ich zentrale Schnittstelle zwischen Key Usern, externen Dienstleistern und den verantwortlichen Entwicklern. Darüber hinaus habe ich Testszenarien konzipiert, Test Cases erstellt und durchgeführt, um die Qualität der Umsetzung frühzeitig abzusichern. Nach erfolgreichem Deployment habe ich die Administration des DMS über das bereitgestellte Admin-Tool übernommen und kontinuierlich Optimierungen identifiziert und umgesetzt.
Die Lösung wurde auf Basis von „M-Files“ eingeführt und mit bestehenden Systemen integriert. Im Zuge der Implementierung habe ich ein dediziertes Reporting aufgebaut und Datenbereinigungen etwa zur Dublettenvermeidung in Benutzerkonten umgesetzt.
Eingesetzte Technologien: Projektmanagement mit Azure DevOps,
Stakeholder-Kommunikation / Key User Management,
ITIL-orientierter Supportprozess,
Dokumentenmanagementsystem „M-Files“,