SAP Webservices

Unter Webservices versteht man im technischen Sinn die automatisierte Kommunikation zwischen Applikationen über das World Wide Web.

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Webservices auf einen Blick

  • starten Programme auf entfernten Rechnern
  • genutzte Technologie: XML
  • können auf fast jedes Übertragungsprotokoll aufsetzen
  • offener Standard reduziert Lizenzkosten

 

Bei Webservices werden keine HTML-Seiten zu einem Webbrowser gesendet, die von einer Person betrachtet werden, sondern Daten werden über bestimmte Programme getauscht und auf entfernten Rechnern Funktionen gestartet. Dies bezeichnet man auch als Remote Procedure Call.

Während bisher bei verteilten Systemen die elektronische Kommunikation über Rechnergrenzen hinweg meistens per CORBA, RMI oder DCOM erfolgte, nutzen Webservices einfaches XML (meistens über HTTP). Häufig sind Webservices in Application Servern realisiert.

Webservices stellen verhältnismäßig neue Ansätze im Rahmen von Enterprise Application Integration (EAI) und Grid-Computing dar. Das Haupteinsatzgebiet liegt im Business-to-Business-Bereich (B2B). Geschäftsprozesse sollen problemlos über Unternehmensgrenzen hinweg abgewickelt werden.

Eine Sprache hierfür ist die Business Process Execution Language (BPEL), die es erlaubt zu orchestrieren. Die verwendeten offenen Standards vermeiden einige Lizenzkosten. Da zu diesen Standards auch die allgegenwärtigen internetbasierten Technologien gehören, lassen sie sich auch vielerorts einsetzen. Hier liegt ein Kostenvorteil.

SAP Webservices.
SAP Webservices: grundlegende Architektur.

Ein weiterer Vorteil: Webservices können faktisch auf jedes Übertragungsprotokoll aufsetzen. Bei einer hohen Anzahl von verschiedenen Nutzern im Internet wird üblicherweise HTTP zur Datenübertragung verwendet, da nur selten Probleme mit Firewalls auftreten. Dies ist ein Vorteil gegenüber vergleichbaren Technologien wie CORBA, DCOM oder auch Java RMI. Webservices sind, wie beschrieben, nicht an HTTP gebunden und lassen sich auch mit anderen Protokollen wie SMTP – zum Beispiel für asynchrone Übertragung – oder FTP – zum Beispiel bei sehr großen Nachrichten – übertragen und sind somit für verschiedene Anwendungsszenarien geeignet.

Durch die Verwendung von bereits bestehenden und weit verbreiteten Internet-Standards (HTTP, XML etc.) entsteht eine offene und flexible Architektur, die von den verwendeten Plattformen, Programmiersprachen und Protokollen unabhängig ist. So können beispielsweise Windows-C#-Clients hinter einer Firewall mit Java-Servern, die auf Linux implementiert sind, kommunizieren. Die weit verbreiteten Standard-Protokolle ermöglichen eine Inter-Operabilität über jegliche Heterogenitäten im Internet hinweg. Die Barrieren zum Einstieg sind vergleichsweise niedrig.

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