WCM bei mindsquare

Über 40 Kraftwerke in Europa fahren die Freischalt- und Instandhaltungssysteme der mindsquare GmbH, die wir für die konventionellen Kraftwerke der zwei größten Energiekonzerne RWE und E.ON im Auftrag der jeweiligen IT-Gesellschaften entwickelt haben.

 

Gerade die herausragenden Leistungsmerkmale, wie zum Beispiel die Integration von Fremdmitarbeitern über elektronische Unterschriften in den Instandhaltungsprozess, wurden von uns entwickelt und sind mittlerweile als Standard-Prozess in den meisten konventionellen Kraftwerken der Konzerne in Deutschland ausgerollt.

 

Uns sind aber nicht nur die Anforderungen der Konzerne in Hinblick auf Vereinheitlichung von Prozessen bekannt, sondern vor allem auch die individuellen Bedürfnisse von lokal agierenden Stadt- und Kraftwerken.

Die volle Integration in die Instandhaltung, also in SAP PM, ist dabei genauso wichtig wie die völlige Unabhängigkeit von den PM-Objekten als solches.

 

Nachdem die SAP das Modul WCM als Longtail-Produkt eingestuft hat und nicht mehr selber betreut, sondern in eine kleine Gesellschaft ausgelagert hat, haben wir eine eigene WCM-Lösung auf den Markt gebracht, mit der die Bedürfnisse der europäischen Kraftwerke und Werksinstandhaltungen aus anderen Branchen ideal bedient werden.

Das ehemalige SAP-Standard-WCM konnte bei den großen Konzernen nur durch massive Modifikationen und Ergänzungen durch Eigenentwicklungen standhalten. Durch die Modifikationen ging natürlich auch der Anspruch auf Gewährleistung verloren, obwohl weiterhin die nicht unerheblichen Gebühren für Wartung fällig werden.

 

Das ist bei dem mindsquare-WCM anders. Als Dienstleistungsprodukt entstehen keine Lizenz- oder Wartungsgebühren und die Originalität bleibt selbst bei individuellen Veränderungen erhalten.

 

Allgemeines über WCM (Work Clearance Management) = Freischaltabwicklung

Die Freischaltabwicklung ist eine ergänzende Sicherheitsabwicklung für Instandhaltungsmaßnahmen, die je nach Gefahrenlage unterschiedliche Sicherheitsmaßnahmen notwendig machen.

Unterschiedliche Freigabearten, wie z.B. eine Befahrerlaubnis, Heißarbeits-Scheine oder auch der allgemeine Arbeitsschutz müssen ergänzend zu der Arbeitserlaubnis ausgefüllt werden.

 

Um nun an einem Anlagenteil arbeiten zu können, muss dieses eventuell vorher freigeschaltet werden, damit die Arbeiten auch sicher und gefahrlos durchgeführt werden können. Diese Freischaltung können elektrisch, mechanisch oder auch elektro-mechanischer Natur sein.

 

Die Genehmigungen und Workflows zur Erteilung von verschiedenen Freigaben werden über Berechtigungen und Rollen abgebildet.

Im SAP-PM werden die Stammdaten von Anlagen, Aggregaten und Betriebsmittel als Technischer Platz angelegt. Bei Kraftwerken nutzt man für die Bezeichnung der Anlagenteile das KKS (Kraftwerks-Kennzeichnungs-System).

 

Der Einsatz unseres Freischaltsystems ist überall da sinnvoll, wo die Arbeitssicherheit gewährleistet werden muss und Bestimmungen wie das Arbeitsschutzgesetz, das Arbeitssicherheitsgesetz, die Gefahrenstoffverordnung oder Umweltschutzauflagen gelten. 



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"IS-U-Migrationen erfordern Technologie- UND Prozesswissen."

Hermann Stegmaier
Projektleiter und Senior SAP Netweaver Consultant