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SAP NetWeaver Portal

Das SAP NetWeaver Portal bietet eine vollständige Portalinfrastruktur und leistungsstarke Funktionen für Knowledge Management und Collaboration, d. h. für die Zusammenarbeit sowohl inner- als auch außerhalb der Unternehmensgrenzen. Das NetWeaver Portal wird von SAP als Oberfläche und Zugangsweg für die Nutzung des SAP Systems verwendet.

Wir beraten und unterstützen Sie in allen Fragen der Konzeption und Implementierung von Unternehmensportalen auf SAP NetWeaver Portal-Basis. Durch die Verwendung von Best-Practice-Vorgehensweisen, strukturierten Interviews und langjähriger Erfahrung können wir Ihnen schnell und kostengünstig die Erstimplementierung eines SAP NetWeaver Portals anbieten. 

 

Auszüge aus unserer Projekthistorie:

  • Infrastrukturplanung und Realisierung eines hochverfügbaren Mitarbeiterportals auf SAP NetWeaver
  • Portal Basis für ein Chemieunternehmen
  • Migration von SAP Portal EP 6.0 SP2 auf NetWeaver Portal 2004 für ein Unternehmen der Konsumgüterindustrie
  • Konzeption und Implementierung eines Mitarbeiterportals für einen Konsumgüterhersteller
  • Konzeption und Realisierung eines Mitarbeiterportals für einen Baustoffhersteller

SAP NetWeaver

Wie der Name bereits sagt, handelt es sich bei SAP Netweaver um ein Produkt des Walldörfer Software-Herstellers SAP. Genauer gesagt wurde SAP Netweaver als Plattform für Anwendungen und Serviceleistungen entwickelt und dient dem Zweck der Integration, sowohl von Personen als auch von Informationen und Prozessen.

Dabei ist SAP Netweaver kein einzelnes Produkt sondern besteht aus verschiedenen, miteinander vernetzten SAP-Anwendungen. Die Zusammenstellung und Gewichtung der einzelnen Anwendungen kann – je nach Anforderungen eines Kunden – variiert und individuell angepasst werden. Zudem ist es möglich, Prozesse zu integrieren, die über den Horizont des eigenen Unternehmens hinausweisen und gleichsam systemübergreifend sind.

 

Die einzelnen Komponenten von SAP NetWeaver sind:

  • SAP Auto-ID Infrastructure:
    Hierbei handelt es sich um ein Tool, das die reibungslose Integration von Empfangs- oder auch Kommunikationsgeräten ermöglicht. Neben RFID- oder Strichcode-Lesern sind hierbei auch Drucker, Scanner oder diverse Bluetooth-Geräte steuerbar.
  • SAP Business Information Warehouse (BI/BW):
    Diese Komponente wird vielerorts auch als SAP Business Intelligence bezeichnet. Mit Hilfe des Business Information Warehouse lassen sich unternehmerische Entscheidungen mittels von erhobenen und analysierten Daten sowie unter Verwendung unterschiedlicher Data-Mining-Methoden unterstützen und vorbereiten.
  • SAP NetWeaver Portal (EP):
    Das Portal dient der Zusammenführung und Integration sämtlicher Informationsressourcen innerhalb eines Unternehmens. Darüber hinaus ist es mit Hilfe des Portals möglich, sowohl die einzelnen Mitarbeiter untereinander, als auch die unterschiedlichen Geschäftspartner zu vernetzen.
  • SAP Exchange Infrastructure (XI bzw. PI):
    Mit Hilfe dieser Komponente treten heterogene Systeme miteinander in Austausch. Im Rahmen einer prozessbezogenen Zusammenarbeit wird es so möglich, dass die einzelnen Partner (Systeme) untereinander kommunizieren und Nachrichten austauschen.
  • SAP Master Data Management (MDM/MDME):
    Dieses neu entwickelte Werkzeug ermöglicht es, auf der Ebene eines Geschäftsobjekts die jeweiligen Stammdaten zusammenzuführen, zu glätten und an einer zentralen Stelle zu pflegen.
  • SAP Mobile Infrastructure (MI):
    Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei um eine mobile, sprich plattform-unabhängige Laufzeitumgebung, die sowohl die mobile Entwicklung von Anwendungen als auch einen Austausch und die Synchronisierung zwischen mobilen und stationären Geräten erlaubt.
  • SAP Web Application Server (WebAS):
    Beim SAP Web Application Server handelt es sich um einen anwendungsorientierten Server mit dem sowohl Internet-Dienste als auch geschäftliche Anwendungen unterstützt werden. Dazu dient der WebAS der Software-Entwicklung auf Basis einer J2EE-Plattform (Java) sowie der SAP-Sprache ABAP. 

 

Neben den oben genannten Kernkomponenten von SAP NetWeaver finden sich zwei eher unterstützende Werkzeuge in dem Set. Zu nennen sind hierbei das SAP Composite Application Framework, mit dessen Hilfe bereits bestehende Komponenten neu kombiniert und ergänzt werden können, sowie der SAP Solution Manager, der für Installation, Betrieb, Upgrade sowie Fehlerbeseitigung des SAP NetWeavers zuständig ist.

 

Zusammenaddiert handelt es sich bei SAP NetWeaver um ein machtvolles Tool, das es Unternehmen ermöglicht, Business-Anforderungen mit den jeweiligen Möglichkeiten der IT zu koordinieren. Praktische Beispiele sind hierbei die Vereinheitlichung und Konsolidierung unternehmerischer Stammdaten, die Erhebung und Auswertung von Informationen, um eine bessere Entscheidungsgrundlage zu erhalten aber auch die schnelle und zielgerichtet Entwicklung individueller Anwendungen, um nur einige der Vorteile des SAP NetWeavers zu nennen. 



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"Im SAP-Umfeld sind Webservices als Schnittstelle das Mittel der Wahl."

Christian Wiegleb

SAP NetWeaver- und Salesforce Consultant